Olympische Spiele

27. September 2017 13:45; Akt: 27.09.2017 14:41 Print

ALAD beteiligt sich an Resolution gegen Russland

LUXEMBURG / DENVER - Die luxemburgische Anti-Doping-Agentur hat eine Resolution unterzeichnet, in der Russland von den Olympischen Spielen 2018 ausgeschlossen werden soll.

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Nach dem Dopingskandal in Sochi im Jahr 2014 sei Russland jetzt in der Pflicht zu Handeln. (Bild: AFP)

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Luxemburg schließt sich den vielen Stimmen gegen Russland nach den Doping-Skandalen der letzten Jahre an. Die luxemburgische Anti-Doping-Agentur (ALAD) unterzeichnete einen Beschluss vom 14. September, der ein Verbot der russischen Delegation bei den Olympischen Winterspielen 2018 fordert. Insgesamt unterstützen 37 Anti-Doping-Agenturen den in Denver (USA) ratifizierten Text.

Die Agenturen fordern das Internationale Olympische Komitee (IOC) vor den Olympischen Spielen in Pyeongchang (Südkorea) auf, «Verantwortung zu übernehmen» , nachdem Russland in den letzten Jahren wegen verschiedener Doping-Skandale in die Schlagzeilen geraten war. Dies geht aus dem sogenannten McLaren-Bericht hervor, der systematisches Doping unter der Leitung von Sportbehörden bei den Winterspielen in Sotschi (Russland) aufgedeckt hatte.

Die 37 Anti-Doping-Behörden weisen darauf hin, dass Russland nun in der Pflicht stünde. Aber die Athleten, «die sich in den vergangenen vier Jahren regelmäßigen Kontrollen im Ausland unterzogen haben, können dennoch an den Spielen teilnehmen», heißt es im Text.

(jg/L'essentiel)

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