Kleinstaatenspiele

01. Juni 2019 13:06; Akt: 01.06.2019 14:19 Print

«Es muss nicht immer alles größer werden»

Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees stattete den Kleinstaatenspielen am Samstag einen Besuch ab. Er nahm das Sportlerdorf in Budva in Augenschein.

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IOC-Präsident Thomas Bach gratuliert Athleten aus Liechtenstein zu ihren Medaillen. (Bild: L'essentiel)

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Hoher Besuch in Montenegro: Thomas Bach, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) besuchte am letzten Wettkampftag der diesjährigen Spiele der kleinen Staaten Europas das Sportlerdorf in der Küstenstadt Budva.

Der ehemalige Florettfechter und Goldmedaillengewinner der Olympischen Spiele von 1976 in Montreal zeigte sich begeistert: «Ich hätte mir in meiner Laufbahn ein solches Dorf gewünscht. Hier lebt der olympische Geist. Die Ausrichter haben exzellente Arbeit geleistet.»

«Ein großer Erfolg für das Land»

Pläne, die Kleinstaatenspiele bei den künftigen Ausgaben zu aufzustocken, verfolge das IOC nicht. «Die Lösung ist nicht immer, die Dinge größer zu machen. Die Kleinstaatenspiele sollen genau das bleiben, was sie sind: Eine fantastische Bühne für die Sportler und die Gastgeberländer», sagte der 65 Jahre alte Deutsche und ergänzt: «Außerdem gibt es die Europaspiele, die von der Größe zwischen den Olympischen und den Spielen der kleinen Staaten liegen.»

Nach Ansicht Bachs dürften alle Beteiligten der Spiele in Montenegro Stolz auf sich sein: «Es ist ein großer Erfolg für das Land. Genauso wird es 2021 in Andorra sein.»

Medaillenspiegel der Kleinstaatenspiele
  • 1 LUX 26 27 23 76
  • 2 CYP 21 25 16 62
  • 3 ISL 19 13 22 54
  • 4 MON 14 13 20 47
  • 5 MNE 14 6 14 34
  • 6 LIE 9 5 6 20
  • 7 MLT 6 12 9 27
  • 8 AND 3 4 11 18
  • 9 SMR 1 4 6 11

(Sebastian Weisbrodt/L'essentiel)

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