Nach Rempler

21. Dezember 2017 09:20; Akt: 21.12.2017 12:21 Print

Herrliche Trainerschwalbe von Heiko Herrlich

Gladbachs Denis Zakaria stößt Leverkusen-Coach Heiko Herrlich an der Seitenlinie leicht weg. Dieser zeigt eine phantastische Schauspielleistung.

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Im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Leverkusen, das Gladbach letztendlich mit 0:1 verliert, geht an der Seitenlinie der 1,89 Meter große Leverkusen-Trainer Heiko Herrlich theatralisch zu Boden.

Denis Zakaria hat Herrlich sanft zur Seite geschubst, um einen Einwurf auszuführen. Eine Trainerschwalbe, die dem Namen des Coaches alle Ehre macht – einfach herrlich.

«Bin nicht fehlerlos»

Direkt nach der peinlichen Showeinlage kommt es zur Rudelbildung, ein Fan wirft von der Tribüne einen vollen Becher in Richtung Leverkusen-Coach.

Nach der Partie zeigte sich Herrlich einsichtig und meinte: «Auch mit 46 Jahren hätte ich es schaffen müssen, da stehen zu bleiben. Ich bin nicht fehlerlos. Es tut mir leid, ich habe mich direkt entschuldigt, der Gladbacher auch, er hat mich leicht touchiert.» Er habe da sicher keine Rote Karte fordern wollen, so der ehemalige Bundesliga-Stürmer.

Wie die Welt nun berichtet, hat die Aktion noch ein Nachspiel. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fussball-Bundes hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Leverkusener eingeleitet. Herrlich wird zu einer Stellungnahme aufgefordert. Dazu hat er bis zum 2. Januar Zeit. Verbandsintern rechnet man mit einer Geldstrafe.

(L'essentiel/dmo)

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