Vuelta 2017

08. September 2017 17:49; Akt: 08.09.2017 18:04 Print

Jungels verpasst Sieg knapp – De Gendt setzt sich durch

Der luxemburgische Radprofi Bob Jungels befand sich im Schlusssprint um den Tagessieg auf der 19. Etappe der Spanienrundfahrt – es reichte am Ende nicht ganz.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Radprofi Chris Froome ist dem Double aus Vuelta- und Toursieg ganz nah. Der Spitzenreiter der 72. Spanien-Rundfahrt konzentriert sich auf die letzte große Hürde vor seinem mutmaßlichen ersten Gesamtsieg: Am Samstag bietet der gefürchtete Anstieg auf den Angliru in Asturien die letzte Chance für seine Konkurrenten, an der Spitze des Gesamtklassements noch etwas zu ändern. Auf 12,5 Kilometern sind auf der vorletzten Etappe bis zu 23,5 Steigungs-Prozente zu meistern.

Im Ziel der 19. Etappe in Gijón blieb am Freitag alles beim Alten. Der viermalige Tour-de-France-Triumphator Froome führt das Gesamtklassement weiter mit 1:37 Minuten vor dem Italiener Vincenzo Nibali an, dem Vuelta-Sieger von 2010. Dritter ist der Niederländer Wilco Kelderman (+2:17).

Jungels in der Spitzengruppe

Den Tagessieg in Gijón sicherte sich nach 149,7 Kilometern Thomas de Gendt. Der Belgier war der Schnellste einer neunköpfigen Spitzengruppe, die das Ziel über 12 Minuten vor dem Verfolgerfeld mit Froome an der Spitze erreichte. Unter den Fahrern war auch der Luxemburger Bob Jungels, der sich dem Tagessieger am Ende aber geschlagen geben musste. Er landete auf einem starken sechsten Platz.

Der nimmermüde Alberto Contador, der sich bei dieser Vuelta vom Radsport verabschiedet, attackierte erneut. In der Endabrechnung machte er am Freitag aber keine einzige Sekunde gut. Die Steigung auf den Angliru ist seine letzte Hoffnung, vielleicht doch noch auf den dritten Platz des Gesamtklassements vorzustoßen. Die Vuelta endet am Sonntag in Madrid nach den letzten 117,6 Kilometern. Ein Angriff auf das Rote Trikot ist im Finale nicht mehr zu erwarten.

(sw/L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.