Er starb mit 31

05. März 2018 13:21; Akt: 05.03.2018 13:47 Print

Details zum tragischen Tod von Davide Astori

Am Montag wollte der Fiorentina-Präsident die Vertragsverlängerung mit dem Kapitän bekannt geben. Stattdessen steht nun eine Autopsie an.

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Die tragische Nachricht vom Tod von Davide Astori, Kapitän vom AC Florenz, versetzt den Fußball in einen Schockzustand. Der 31-Jährige war am Sonntagmorgen in Udine leblos in seinem Hotelzimmer aufgefunden worden. Antonio De Nicolo, Oberstaatsanwalt von Udine, sagte gegenüber der Gazzetta dello Sport: «Es ist davon auszugehen, dass der Spieler infolge eines Herzstillstands aufgrund natürlicher Ursachen verstorben ist.»

Es sei aber ungewöhnlich, dass so etwas im Profisport ohne Vorzeichen passiere. Die Mannschaft wurde zuletzt am Mittwoch einer medizinischen Routinekontrolle unterzogen. Die Auswertung soll bei Astori keinerlei Anomalien aufgewiesen haben.

Autopsie am Montag

Astori unterhielt sich am Samstag um 23.30 Uhr mit Torwart Marco Sportiello in der Hotellobby. Nachdem er am Sonntagmorgen gegen 9.30 Uhr nicht zum Frühstück erschienen war, ging ein Masseur nachsehen. Ärzte konnten nur noch den Tod des 14-fachen Nationalspielers feststellen. Sein Leichnam wurde ins Krankenhaus Santa Maria überführt, wo am Montag eine Autopsie erfolgt.Um 11 Uhr erfuhren die Spieler von Udinese die schlimme Nachricht.

«Er wollte die Karriere bei uns beenden»

Fußball-Italien trauert. Dabei hätte der Montag zu einem Freudentag für Astori und die Fiorentina werden sollen. Clubpräsident Diego Della Valle wollte zum Wochenstart die Vertragsverlängerung mit dem Kapitän verkünden. «Davide wollte seine Karriere bei uns beenden. Es ist tragisch.»

Davide Astori hinterlässt Frau und eine zweijährige Tochter. (Video: Tamedia/AP)

Der Fiorentina-Boss brach seine Marokko-Ferien ab, als ihn die traurige Nachricht erreichte. Er sagt über Astori: «Ich bin stolz, Davide kennengelernt zu haben. Wir hatten eine sehr enge Beziehung. Er war ein wahrer Kapitän. Die ganze Stadt steht seiner Familie bei.»

(L'essentiel/ete/heute.at)

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