In Adelboden (Schweiz)

12. Januar 2018 16:47; Akt: 12.01.2018 17:32 Print

Nebliger Start für Luxemburgs Ski-​​Asse

LUXEMBURG – An Tag eins der Luxemburger Ski-Meisterschaften stand Training auf dem Programm – und Freundschaften wurden aufgefrischt.

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Eine Mischung aus Wettbewerb, Training und Treffen unter Freunden – so könnte man die Luxemburger Ski-Meisterschaften im schweizerischen Adelboden zusammenfassen. Am Freitag stand für den Tross aus dem Großherzogtum der erste Schneetag an. «Für den Anfang waren die Bedingungen heute ganz in Ordnung», sagt Matthieu Osch über den etwas nebligen Trainingstag. Wie seit Mittwoch bekannt ist, darf der 18-Jährige sein Land als erster Luxemburger Skifahrer seit Marc Giradelli 1994 bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea vertreten.

Osch ist das obere Ende der Skala. Die Bandbreite an Sportlern beim Wochenende des Skiverbandes FLS und dem Lasel (Ligue des associations sportives estudiantines luxembourgeoises) ist aber groß. Manche Schüler sind zum ersten Mal in Adelboden dabei. Perrine Hansen darf sich zum zweiten Mal mit ihren Mitschülern messen. Die 15-Jährige hat aber bereits reichlich Ski-Erfahrung, steht schon seit zehn Jahren auf den Brettern. «Ich gehe etwa drei Mal im Jahr fahren, meistens nach Österreich und in die Schweiz», erzählt die Schülerin des Athénée.

Zwischen Spaß und heil ankommen


Für die beiden Rennen am Samstag (Riesenslalom) und am Sonntag (Slalom) hat sie sich ein bescheidenes Ziel gesteckt. «Letztes Jahr bin ich beim Slalom rausgeflogen. Dieses Jahr würde ich gerne durchkommen», sagt sie grinsend. Der olympische Gedanke zählt.


Mathieu Osch am ersten Trainingstag.

Ähnlich formuliert auch Vero Reinert ihre Ambitionen. Die 16-Jährige ist schon fast ein alter Hase in Adelboden, saust bereits zum fünften Mal die Abfahrten an der Weltcupstrecke hinunter. «Ich will vor allem heil unten ankommen», sagt die Schülerin des Lycée de Garçons, die auch Mitglied im Skiverband ist. Sie mag vor allem die Atmosphäre bei dem Trip: «Wir kennen uns hier fast alle untereinander. Und mit Freunden fährt man immer gerne Ski.» Da kann ihr Perrine nur zustimmen: «Es hat schon ein wenig was von einer Klassenfahrt. Der Spaß steht bei uns in jedem Fall im Vordergrund.»

(Henning Jochum/L'essentiel)

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