Ronaldo und Torres

21. Februar 2012 18:27; Akt: 21.02.2012 21:52 Print

Ein Rekord-Mann und ein FehleinkaufEin Rekord-Mann und ein Fehleinkauf

Cristiano Ronaldo und Fernando Torres: Das sind zwei große Stürmer, deren Karrieren in letzter Zeit kaum unterschiedlicher hätten verlaufen können.

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Cristiano Ronaldo kann bei Real Madrid regelmässig jubeln, während Chelseas Fernando Torres das Tor schon lang nicht mehr getroffen hat.

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Sowohl die «Königlichen» und «Blues» haben mit Cristiano Ronaldo und Fernando Torres Superstars in ihren Reihen. Doch könnte der Gefühlszustand der beiden aktuell kaum weiter voneinander entfernt sein.

Ronaldo befindet sich mit Real und auch persönlich auf einem Höhenflug. In 123 Spielen hat der Portugiese bereits 120 Treffer erzielt. Spannend ist dabei, dass der Superstar fast unbemerkt eine persönliche Bestmarke geknackt hat. Er hat den Ball öfter im Tor untergebracht, als er dies bei seinem früheren Verein Manchester United getan hat. Bei ManU traf der Goldjunge in 292 Spielen 118-mal. Er hat bei Madrid also nicht einmal die Hälfte der Spiele für gleich viele Tore gebraucht.

Mit den 120 Toren reicht es für den technisch versierten Stürmer aber noch nicht an die Spitze der ewigen Bestenliste von Real Madrid. Dort steht Raúl, der mittlerweile für Schalke spielt, mit 323 Toren. Allerdings absolvierte der spanische Routinier auch 448 Spiele für die «Königlichen».

Der schwere Stand von Fernando Torres

Nicht so rund wie Ronaldo läuft es Chelseas Fernando Torres. Der Star der EM 2008 kommt bei «Blues» einfach nicht in die Gänge – und dies schon seit Monaten. Kein Wunder also hagelt es in den Medien Kritik für den Spanier. Die britische Zeitung «Daily Mail» bezeichnet Torres als einer der grössten Fehleinkäufe der «Blues». Grund für dieses Urteil, ist die Tor-Flaute des Stürmers.

Torres' letzter Treffer liegt sagenhafte 1298 Minuten zurück und datiert auf den 19. Oktober 2011. Dabei darf nicht vergessen werden: Chelsea musste für den Stürmer eine Ablöse von rund 50 Millionen Euro zahlen. Er war also alles andere als ein Schnäppchen.

L'essentiel Online/fbu

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