Gleichberechtigung

15. Januar 2020 19:28; Akt: 15.01.2020 19:31 Print

Basketballerinnen mit bis zu 500.000 Dollar Lohn

Die WNBA macht sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter stark – garantiert den Spielerinnen mehr Geld und Lohnfortzahlung bei Mutterschaft.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Wieso verdient eine Spitzensportlerin weniger als ihr männlicher Kollege bei gleichem Trainingsaufwand? Ein Indikator für die Lohnungleichheit dürften unter anderem das fehlende Zuschauerinteresse und die damit einhergehenden geringen Werbeeinnahmen sein. Ungeachtet dessen, sind die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern im Sport erheblich. Auch im Basketball – wo die Spielerinnen in den USA im Ringen um die Durchsetzung der Lohngleichheit nun einen Meilenstein gesetzt haben.

Dass Topspielerinnen wie Seattles Breanna Stewart ein Jahressalär von knapp 65.000 Dollar erhalten, das restliche Jahr über ihr Geld in ausländischen Ligen verdienen und sich mit Gelegenheitsjobs durchschlagen müssen, dürfte wohl der Vergangenheit angehören. Das, weil die Spielerinnen-Vereinigung der WNBA – das weibliche Pendant zur NBA – mit dem Verband einen Vertrag ausgehandelt hat.

«Ein Schritt in die richtige Richtung»

Dieser verspricht den Basketballerinnen mehr Geld. Laut Vertrag sollen Topspielerinnen der WNBA künftig mehr als 500.000 US-Dollar pro Jahr verdienen. Das ist lange nicht so viel wie die Gehälter ihrer Kollegen in der NBA, deren prominentester Vertreter mit einem Jahressalär von 40 Millionen Dollar Stephen Curry sein dürfte. Doch immerhin ist es «ein Schritt in die richtige Richtung», wie der ehemalige NBA-Spieler Dwyane Wade twitterte.

Der Vertrag umfasst einen Zeitraum bis 2027 und garantiert den Spielerinnen nebst Lohnerhöhungen auch Lohnfortzahlung bei Mutterschaft. Mit der Einigung sollen darüber hinaus Marketingmaßnahmen verbessert werden. Damit erfüllen sich viele seit langem gestellte Forderungen der Basketballerinnen, um die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen im Basketball zu verringern.

(L'essentiel/boq)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.