Isle of Man TT

05. Juni 2018 07:58; Akt: 05.06.2018 08:03 Print

Bereits zwei Tote beim härtesten Rennen der Welt

Die Motorradfahrer bei der Isle of Man Tourist Trophy brettern mit über 250 km/h durch Dörfer. Jedes Jahr sterben Fahrer.

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Die Organisatoren des berüchtigten Motorrad-Rennes Isle of Man Tourist Trophy mussten bei der diesjährigen Austragung bereits den zweiten Todesfall vermelden. Am Montag verstarb der 26-jährige Newcomer Adam Lyon beim «Supersport 1 Race». Der Schotte verunfallte in der dritten Runde bei der Casey's Kurve.

Bereits am vergangenen Mittwoch hatte sich der 30-jährige Dan Kneen im Superbike-Qualifying tödliche Verletzungen zugezogen. In der ersten Runde der Trainingsfahrt verunfallte der erfahrene Rennfahrer und verstarb noch auf der Strecke.

«Das waren ein paar harte Tage», sagte Rennkollege Peter Hickman, nachdem er letzte Woche den Rundenrekord gesetzt hatte. «Aber wir haben einen Job zu erledigen, und wir wollen es in Erinnerung an Dan tun.»

Zwei Tote pro Jahr

Die Isle of Man Tourist Trophy ist ein seit 1907 auf der Isle of Man stattfindender Event. Sie gilt als das älteste, gefährlichste und umstrittenste Motorrad-Rennen der Welt. Der 60 Kilometer lange Rundkurs führt durch mehrere Dörfer auf normalen Landstraßen. Die Rennfahrer erreichen dabei Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 200 Kilometern pro Stunde und über 300 Spitze. Dabei rasen sie zwischen Hauswänden, Böschungen und Mauern hindurch, die kaum mit Schutzwänden abgedeckt sind.

Connor Cummins hatte Glück: Bei seinem spektakulären Unfall 2010 verletzte er sich zwar schwer, aber kann heute wieder Rennen fahren.

Das führt jedes Jahr zu Unfällen, die immer wieder tödlich enden. Seit 1911 starben über 250 Rennfahrer auf dem Straßenkurs, das sind mehr als zwei pro Jahr.

Die Veranstaltung erstreckt sich über zwei Wochen und dauert noch bis am 8. Juni.

(L'essentiel/hvw/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • john am 05.06.2018 12:23 Report Diesen Beitrag melden

    Hobbyraser auf Selbstmordmission.

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    Hobbyraser auf Selbstmordmission.