Andy Schleck

20. Mai 2016 12:09; Akt: 20.05.2016 12:34 Print

«Bob kann den Giro gewinnen!»

Bob Jungels sorgt beim Giro d'Italia derzeit für Furore. Sein Landsmann Andy Schleck ist voll des Lobes für den 23-Jährigen - und er hat auch ein paar Tipps parat.

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«Er hat absolut keinen Druck. Bob hat schon jetzt mehr erreicht als von ihm erwartet wurde. Zählt man die verschiedenen Faktoren zusammen, kann er den Giro auch gewinnen!» Diese Worte stammen von einem, der sich auskennt im Radsport. Ex-Profi Andy Schleck zeigt sich beeindruckt von der Leistung seines jungen Landsmanns, der nach der 12. Etappe des Giro d'Italia das Gesamtklassement anführt.

Der Auftritt von Jungels erinnert Schleck ein wenig an sich selbst, als er 2007 völlig unbeschwert den Giro rockte. «Keiner hatte damals etwas erwartet. Was nach der 8. und 9. Etappe passierte, war alles Bonus. Deswegen fuhr ich auch so stark», erzählt der Luxemburger im Interview mit cyclingnews.com. Am Ende belegte Schleck den zweiten Platz hinter Danilo Di Luca.

Abwarten ist die Devise

Wichtig sei nun, dass Jungels ruhig bleibe und nicht überdrehe, sagt Schleck. «Er muss sich auf zwei, drei Gegner konzentrieren. Er sollte die anderen das Rennen machen lassen und ihnen nur folgen», so der Tour-de-France-Sieger von 2010. Von weiteren Attacken wie am vergangenen Mittwoch rät Schleck eher ab: «Ich glaube, der Angriff am Mittwoch war nicht die beste Idee. Er war wohl etwas zu enthusiastisch und wollte zeigen, wie stark er ist. Er sollte ruhiger bleiben.»

Schleck hat Jungels zum ersten Mal als 12-Jährigen wahrgenommen. 2013 und 2014 fuhren sie gemeinsam bei RadioShack Leopard. Schon damals war sein Talent erkennbar. Doch dann explodiert er förmlich. «Er hat in den vergangenen zwei Jahren wirklich einen riesigen Sprung gemacht», lobt Schleck. Diesen könnte er nun mit dem Giro-Sieg krönen.


Giro d'Italia 2016 - Stage 13 par giroditalia

(hej/L'essentiel)

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