In Sotschi

14. Juni 2018 19:42; Akt: 14.06.2018 19:46 Print

Brasilien genießt einen Hauch Copacabana

Der fünfmalige Weltmeister und Mitfavorit Brasilien hat mit dem WM-Camp am Schwarzen Meer das große Los gezogen.

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Besser hätten es Neymar und seine Teamkollegen nicht treffen können. Sotschi verwöhnt die Stars mit Temperaturen um die 28 Grad und viel Sonnenschein. Eine angenehm kühle Brise zieht von der Küste über das WM-Camp und beschert den Samba-Kickern ein Klima, das sich von den Metropolen im eigenen Land kaum unterscheidet. Ähnlich wie in Rio de Janeiro liegt Sotschi in einer grünen Hügellandschaft sanft eingebettet – zwischen dem Schwarzen Meer und den Ausläufern des Kaukasus.

Heimatgefühle weckt auch die Lage des frisch aufgemotzten Stadions Jug Sport, das zwischen einer stark befahrenen Brücke in einem Quartier liegt, das von der Steigung der Straßen her einer Favela gleicht. Das Viertel in der Nähe des Zentrums ist allerdings alles andere als verarmt. Schicke Häuser und teure Hotels haben in der dicht bepflanzten Gegend ihren Platz gefunden. Eines der Luxusresorts ist das Swissôtel, das neben der Arena liegt und während der WM ausgerechnet die Seleção zu Gast hat.

Der Wochentag ist Programm

Der Zuschlag ist umso brisanter, weil sich die Schweiz ebenfalls um diese Unterkunft beworben hatte. Krasser könnte der Kontrast kaum sein. Anstatt im Paradies mit Palmen müssen Vladimir Petkovic und sein Team in der Autostadt Toljatti an der Wolga mit einem Tannenwald vorliebnehmen, immerhin direkt an der Wolga, aber bei wesentlich kühleren Bedingungen.

Etwas frischer wird es am Wochenende auch in Sotschi. Doch bevor die Regenfront aufzieht, sind die Brasilianer längst im Anflug zum ersten Gruppenspiel gegen die Schweiz in Rostow am Don am Sonntag. Der Wochentag ist dann Programm – bei 28 Grad am Abend.

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(L'essentiel)

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