Finanzprobleme

20. Dezember 2018 07:20; Akt: 20.12.2018 07:23 Print

Deutscher Traditionsclub vor dem Ende

Vor 20 Jahren wurde der 1. FC Kaiserslautern mit Ciriaco Sforza sensationell deutscher Meister. Nun steht der Verein vor dem finanziellen Ruin.

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«Wir stehen mit dem Rücken zur Wand», sagte Patrick Banf, Aufsichtsratsvorsitzender des 1. FC Kaiserslautern, an der Jahreshauptversammlung am Sonntag. Grund: Dem deutschen Drittligisten fehlen aktuell zwölf Millionen Euro, um die Ligalizenz auch nächste Saison zu bekommen. Nun müssen die Pfälzer einerseits die drohende Insolvenz abwenden und andererseits den Spielbetrieb im Profifußball über den Sommer hinaus aufrechterhalten – eine Herkulesaufgabe.

Die zwölf Millionen Euro müssen schnellstmöglichst aufgebracht werden. Die Hoffnungen ruhen auf Investoren. Doch die Zeit drängt, sonst gehen im Fritz-Walter-Stadion die Lichter aus. Sollte eine Notlösung gefunden werden, wird es laut Banf im Falle eines Verbleibs in der 3. Liga weitere drastische Sparmaßnahmen brauchen.

Den finanziellen Absturz begründete Banf so: «Der Verein hat über Jahre auf zu großem Fuß gelebt und sportlich auf die falschen Pferde gesetzt.» Ein Seitenhieb gegen seine Vorgänger, unter anderen gegen den Ex-Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz.

Die einfachste Lösung, die akuten finanziellen Probleme zu beheben, wäre der Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Doch mit 13 Punkten Rückstand auf die Aufstiegsplätze ist diese Option nicht realistisch. Schwere Zeiten für den einst so stolzen Verein.

(L'essentiel/rom)

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