Niki Laudas Arzt

21. Mai 2019 13:44; Akt: 21.05.2019 13:44 Print

«Er hat gekämpft»

Nach dem Tod von Niki Lauda melden sich seine Familie und der behandelnde Arzt zu Wort.

Das bewegte Leben von Niki Lauda. (Video: Reuters, Youtube)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Mit Niki Lauda verliert der Motorsport eine Legende. In einem zweiten, rührenden Statement erklärte die Familie, dass Lauda in der Universitätsklinik Zürich verstarb.

«In den letzten 10 Monaten waren wir jede Minute an seiner Seite. Wir haben mit ihm gelacht, geweint, gehofft und gelitten, aber schlussendlich verließen Niki gestern seine Kräfte», erklärte die Familie des dreifachen Formel-1-Weltmeisters in einer zweiten Stellungnahme.

Lauda hatte sich seit März für eine Reha in der Klinik Cereneo in Vitznau bei Luzern aufgehalten. Anfang Mai verschlechterte sich der Zustand des 70-Jährigen, er bekam Probleme mit der Spenderniere, musste zur Dialyse ins Zürcher Krankenhaus.

Ein langer Prozess

Für Walter Klepetko, der Lauda seit seiner Lungentransplantation betreute, kommt der Tod nicht unerwartet. «Niki Lauda hat gekämpft. Er war ein toller Mann. Aber es war seit einiger Zeit klar, dass wir ihn nicht mehr auf die Rennstrecke zurückbringen können», so der Mediziner zur Agentur APA.

Das Ableben der Formel-1-Ikone habe sich schon länger abgezeichnet. «Es gibt keine Todesursache. Es war ein langer Prozess, an dessen Ende der Patient gegangen ist», so Klepetko.

(L'essentiel/red)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.