Indy 500

21. Mai 2017 12:50; Akt: 21.05.2017 12:53 Print

Ex-​​F1-​​Fahrer überlebt Crash in Indianapolis

Sébastien Bourdais verunfallte im Qualifying zum Indianapolis-500-Rennen. Der Franzose erlitt Knochenbrüche, ist aber außer Lebensgefahr.

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Der Franzose verlor im Qualifying zum legendären 500-Meilen-Rennen auf dem Oval in Indianapolis bei fast 330 km/h die Kontrolle über seinen Wagen und knallte frontal in die Schutzmauer. Dabei zog sich der 38-Jährige mehrere Beckenbrüche sowie einen Bruch der rechten Hüfte zu.

Er wurde sofort ins Krankenhaus von Indianapolis überführt und noch am Samstag am Becken operiert. Der Fahrer aus Le Mans, der zu keinem Zeitpunkt das Bewusstsein verlor, ist trotz seiner schweren Verletzungen außer Lebensgefahr.

Bourdais, der zwischen 2008 und 2009 27 Formel-1-Rennen für Toro Rosso bestritt, hatte in der Indycar-Serie den Saisonauftakt in St. Petersburg im US-Bundesstaat Florida gewonnen und gehörte in Indianapolis zu den Favoriten auf den Sieg.

(Video: Youtube)

Die Fahrer sind schockiert

Der Schock bei der Konkurrenz sass tief. Fernando Alonso, der die legendären 500 Meilen von Indianapolis bestreiten wird, sagte laut motorsport-total.com: «Ich kenne ihn aus der Formel 1, und am Freitag haben wir bei einem Event im Casino noch miteinander geplaudert. Über die Autos, wie es ihm hier drüben geht, wie schnell er am Freitag war. Bis zu seinem Unfall war er extrem schnell unterwegs. Ich wünsche ihm eine rasche Genesung und dass wir ihn schon bald wieder an der Strecke sehen.»

Der Amerikaner Ed Carpenter war ebenfalls schockiert. «Ich habe es in der Box gesehen. Das ist einer der schwersten Ein-Auto-Crashes, die ich hier je gesehen habe. Sobald ich sah, dass er den Winkel korrigiert hat und es geradeaus geht, war mir klar, dass das heftig wird. Zu sehen, dass er sich bewegen konnte, war eine Erleichterung. Hoffentlich gibt es bald gute Neuigkeiten.»

(L'essentiel/als/sda)

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