Traditionsverein

05. April 2019 08:35; Akt: 07.04.2019 17:46 Print

Flavio Becca soll die «Roten Teufel» retten

KAISERSLAUTERN – Der luxemburgische Immobilienmakler könnte den 1. FC Kaiserslautern wieder nach oben bringen. Die Gespräche beim Traditionsverein seien weit fortgeschritten.

storybild

Der Luxemburger Geschäftsmann Flavio Becca könte den 1. FC Kaiserslautern vor dem Absturz retten. (Bild: DPA/Uwe Anspach)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die sportliche und finanzielle Lage beim 1.FC Kaiserslautern sieht derzeit alles andere als rosig aus. Neben dem Absturz in die 3. Liga steht der Traditionsverein aus der Pfalz und viermalige deutsche Meister mit etwa 12 Millionen Euro in der Kreide. Auf der Suche nach einem Investor, der dem Verein unter die Arme greifen soll, sind die «Roten Teufel» offenbar in Luxemburg fündig geworden. Wie die Rheinpfalz berichtet, seien die Gespräche mit Flavio Becca, dem Mäzen von F91 Düdelingen, bereits weit fortgeschritten.

Im Sommer droht die Insolvenz

Klaus Toppmöller, der Vater des Düdelinger Trainers Dino Toppmöller und ehemalige Stürmer des 1. FCK, soll bei den Verhandlungen mit Becca eine wichtige Rolle spielen. «Wir sind gute Freunde und ich gebe ihm Ratschläge», zitiert die Rheinpfalz Toppmöller. Er sei über Beccas Pläne «bestens informiert». Seinen beiden Enkeln, den Söhnen Dinos, habe er versprochen, einmal mit ihnen ins Fritz-Walter-Stadion zu gehen und ein Erstligaspiel anzuschauen.

Die wirtschaftliche Misere am Betzenberg droht im Sommer in der Insolvenz zu enden. Rund fünf Millionen Euro fehlen noch, um die Lizenz für die kommende Spielzeit zu sichern. Aus diesem Grund gab der Verein in der vergangenen Woche eine neue Fan-Anleihe aus und lässt Interessenten zudem über eine internetbasierte Kreditvermittlung in den Club investieren. Bisher konnte damit jedoch nicht einmal eine Million Euro eingesammelt werden.

(sw/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • S. René am 05.04.2019 12:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Egal wat…dat war schon alles do An der Zeit sin 5 Joereskarte verkaaf gin mam Ziel de Fritz-Walterstadion deen Vereinseegen war ze behaalen resp ze retten. 100.000 Fr investéiert Et ass ALLES an de Sand gesat gin vun inkompetenten Pseudomanager De Stadion huet misse verkaaf gin Souweit zu Invest 1 FCK Lost d’Fangeren dovun wann et ugebuede gett BG RS

  • sputnik am 05.04.2019 12:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lieber Klaus toppmüller “Bier trinken ist besser als Quark reden “.

  • Ana Conda am 06.04.2019 09:35 Report Diesen Beitrag melden

    Die Schulden des 1. FCK belaufen sich auf 110 Millionen Euro!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ana Conda am 06.04.2019 09:35 Report Diesen Beitrag melden

    Die Schulden des 1. FCK belaufen sich auf 110 Millionen Euro!

  • S. René am 05.04.2019 12:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Egal wat…dat war schon alles do An der Zeit sin 5 Joereskarte verkaaf gin mam Ziel de Fritz-Walterstadion deen Vereinseegen war ze behaalen resp ze retten. 100.000 Fr investéiert Et ass ALLES an de Sand gesat gin vun inkompetenten Pseudomanager De Stadion huet misse verkaaf gin Souweit zu Invest 1 FCK Lost d’Fangeren dovun wann et ugebuede gett BG RS

  • sputnik am 05.04.2019 12:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lieber Klaus toppmüller “Bier trinken ist besser als Quark reden “.