Schwerer Sturz

13. Juni 2019 10:44; Akt: 13.06.2019 10:47 Print

Froome prallte mit Tempo 60 in eine Mauer

Der Brite stürzt bei der Streckenbesichtigung am Dauphiné schwer und verpasst die Tour de France.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der viermalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome fällt nach einem schweren Sturz für die am 6. Juli beginnende Frankreich-Rundfahrt aus. Laut Angaben seines Teams Ineos passierte das Missgeschick dem 34 Jahre alten Rad-Star aus Großbritannien bei der Streckenbesichtigung des 26,1 Kilometer langen Zeitfahrens des Critérium du Dauphiné in Roanne. «Es ist ein sehr schwerer Unfall. Er wird eindeutig nicht bei der Tour de France am Start sein. Es wird ziemlich lange dauern, bis er wieder Rennen fährt», sagte Dave Brailsford und fügte an: «Er konnte kaum sprechen.»

Der Ineos-Teamchef schilderte auch Details zum Sturz, der sich während einer Abfahrt ereignet hatte. «Chris nahm eine Hand vom Fahrer, um seine Nase zu schnäuzen, als eine Windböe sein Vorderrad erfasste. Er kam zu Fall und prallte mit 60 km/h in eine Mauer.» Froome wurde für erste Untersuchungen ins örtliche Krankenhaus gebracht und später per Helikopter in die Universitätsklinik nach Saint-Etienne verlegt. Am Dienstagabend verschickte seine Equipe ein Communiqué und führte darin auch die Verletzungen auf: gebrochener rechter Oberschenkel, gebrochener rechter Ellbogen, gebrochene Rippen.

Froome wollte die achttägige Rundfahrt als Generalprobe für die diesjährige Tour de France absolvieren, die mit einer Flachetappe rund um Brüssel startet. 2013, 2015 und 2016 hatte er das Vorbereitungsrennen jeweils für sich entschieden – in allen drei Jahren folgten danach Gesamtsiege bei der Grande Boucle. Nur im Vorjahr musste er sich bei Dauphiné und Tour seinem Teamkollegen Geraint Thomas geschlagen geben.

(L'essentiel/uten)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.