WM-Qualifikation

07. Oktober 2017 07:00; Akt: 06.10.2017 19:22 Print

Für Schweden gibt es ein Leben nach Zlatan

50.000 Zuschauer werden am Samstagabend um 18 Uhr zum Spiel Schweden gegen Luxemburg in der Friends Arena in Solna erwartet.

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Trainer Luc Holtz trifft mit seiner Mannschaft auf ein geschlossenes schwedisches Kollektiv. (Bild: Editpress/Gschmit)

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Wie sieht das Leben in der schwedischen Nationalmannschaft ohne Zlatan aus? Diese Frage stellt man sich im hohen Norden bereits seit Jahren. Für das nächste Spiel gegen Luxemburg ist das Stadion jedenfalls ausverkauft. Es sthet für die schwedische Nationalelf viel auf dem Spiel: Sie will den zweiten Platz behaupten und ihre Chance auf die WM in Russland im kommenden Jahr wahren.

«Der schwedische Fußball hat auch nach Zlatan Ibrahimovic eine Zukunft», sagte der Sportminister Gabriel Wikstrom schon vor anderthalb Jahren. Und auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Samstagabend in der Friends Arena nannte keiner der vielen lokalen Journalisten den Namen des ehemaligen Stars von Juventus, AC Mailand, Barcelona oder PSG.

Weniger Sexy, aber hoch motiviert

Braucht Schweden überhaupt einen Zlatan Ibrahimovic? Es sieht so aus, als könne das Team von Trainer Janne Andersson den Wegfall seines Topstars mannschaftlich kompensieren. Die Kapitänsbinde ging an Andreas Granqvist, der als Anführer auf und neben dem Platz gilt. In dem 22-jährigen Victor Lindelöf hat der Coach einen guten Stabilisator für seine Abwehr gefunden. In der Mitte ist Forsberg (25 Jahre alt, RB Leipzig) verantwortlich für den Spielaufbau und immer für ein Tor gut.

Insgesamt ist Schweden aber viel kollektiver und kämpferischer aufgestellt als in der Ära Ibrahimovic. Und wenn auf den ersten Blick weniger Gefahr ausstrahlt, scheint die schwedische Mannschaft hochmotiviert zu sein. Das Spiel verspricht spannend zu werden.

(Philippe di Filippo/L’essentiel)

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