Serie A und WM betroffen

26. Februar 2020 07:34; Akt: 26.02.2020 07:40 Print

Geisterspiele und Absagen wegen Coronavirus

Der neue Erreger macht Italien schwer zu schaffen. Das hat auch Auswirkungen auf Sportveranstaltungen. Eine Übersicht.

In Norditalien ist das Coronavirus ausgebrochen. (Video: 20 Minuten)

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Fußball, Serie A: Die italienischen Behörden haben am Montagabend entschieden, dass am nächsten Wochenende sechs Serie-A-Spiele ohne Zuschauer stattfinden werden – darunter auch das Topspiel zwischen Tabellenführer Juventus Turin und Inter Mailand.

Fußball, Europa League: Bereits am Donnerstag muss Inter im Rückspiel der Europa League gegen Ludogorez ohne Fans auskommen. Auch diese Partie finde unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, teilte der Club mit.

Rad, Mailand–San Remo: Am 21. März soll der Radklassiker über die Bühne gehen. Die Strecke führt von der Modemetropole aus durch die Lombardei, die Region, in der besonders viele Coronafälle registriert wurden. Die Veranstalter beobachten die Lage, einen Plan B gibt es nicht.

Ski, Weltcup in La Thuile: Am Wochenende stehen im Aostatal ein Super-G und eine Kombination auf dem Weltcup-Kalender der Frauen. Die Rennen sollen «vorerst» stattfinden, teilte die FIS mit. Der italienische Skiverband hat währenddessen alle Veranstaltungen diese Woche abgesagt.

Skimarathon: Die Organisatoren des Engadiner Skimarathons meldeten, sie verfolgten die Ausbreitung des Coronavirus mit großer Aufmerksamkeit und hätten eine Arbeitsgruppe dazu eingesetzt. Derzeit gehe man davon aus, dass die größte Breitensportveranstaltung der Schweiz am 8. März durchgeführt werden könne.

Rest: In Südkoreas Fußballliga wurde der Saisonstart abgesagt. In Israel dürfen am Freitag beim Tel-Aviv-Marathon keine Ausländer starten. Rund 3000 waren angemeldet. Verschoben wurde zudem die Mannschafts-WM im Tischtennis. Das Turnier hätte vom 22. bis 29. März in der südkoreanischen Hafenstadt Busan stattfinden sollen. Jetzt will der Weltverband in den kommenden Wochen «die Situation beobachten» und danach entscheiden, ob die WM eventuell an einem eigens reservierten Ausweichtermin in der Zeit vom 21. bis 28. Juni ausgetragen werden kann.

(L'essentiel/tzi/dpa)

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