Champions League

12. August 2020 14:43; Akt: 12.08.2020 14:44 Print

Kurioses Pizza-​​Versprechen von Atalanta Bergamo

Am Mittwoch startet das Champions-League-Blitzturnier. Sensationsteam Atalanta Bergamo nimmt es mit Paris St.-Germain auf. Es geht auch um Pizzen. 

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Marten de Roon verspricht eine Pizza-Party. (Bild: Imago Images)

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Mit offensiver Spielweise hat Atalanta Bergamo die Herzen der europäischen Fußballfans im Sturm erobert. 98 Tore in 38 Serie-A-Spielen sprechen eine eindeutige Sprache. Wenn das Team aus der einstigen Corona-Krisenregion antritt, ist Spektakel garantiert. 

Das hatte auch Manchester City in der Champions-League-Gruppenphase erlebt, einen Punkt gegen die Italiener abgegeben. Star-Coach Pep Guardiola hatte danach den Gegner in höchsten Tönen gelobt. «Gegen sie zu spielen, ist wie ein Zahnarztbesuch - immer mit Schmerzen verbunden», lautete das Urteil des spanischen Kult-Trainers. 

Paris St.-Germain ist also vor dem Duell am Mittwochabend (21 Uhr) gewarnt, muss allerdings auf den am Knöchel verletzten Star Kylian Mbappe verzichten. Sturm-Partner Neymar sagte derweil: «Ich bin in der besten Form, seit ich in Paris bin. Ich will diesen Bewerb gewinnen.» 

Das Pizza-Versprechen

Doch das will auch Atalanta. Und damit das Fußball-Märchen rund um Coach Gian Piero Gasperini vervollständigen. Dafür erneuerte Marten de Roon sein Pizza-Versprechen. «Wie ich gesagt habe: Ich werde Pizzen für 1000 Menschen machen, wenn wir die Champions League gewinnen», erklärte der Niederländer vor dem Showdown in Lissabon. «Und wenn wir es nicht schaffen, werden wir es nächstes Jahr nochmal versuchen.» 

De Roon hatte vor Monaten auf die Frage eines Fans erklärt, er würde eine Party auf dem Hauptplatz Bergamos feiern, wenn Atalanta die Champions League gewinnen sollte. 

Davor muss aber erst einmal PSG aus dem Weg geräumt werden. Ein erstes, kleines «Finale» in der «Königsklasse». Und ein ganz besonderes Spiel für das Team aus dem einstigen Corona-Hotspot. «Es ist ein ganz wichtiges Spiel für die Stadt, für die Lombardei, für ganz Italien», so De Roon. Gasperini formulierte es derweil ein bisschen vorsichtiger: «Wir sind hier, um zu gewinnen. Oder zu lernen.»

(L'essentiel/wem)

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