Gala im Casino 2000

05. Dezember 2019 16:19; Akt: 05.12.2019 23:03 Print

Majerus und Bertemes «Sportler des Jahres»

BAD MONDORF – Wer erhält die begehrten Trophäen und folgt auf die Vorjahressieger Christine Majerus, Bob Jungels und F91 Düdelingen? Alle Infos gibts in unserem Live-Ticker.

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Die Onlineplattform sportspress.lu ehrt am Donnerstagabend im Casino 2000 in Bad Mondorf Luxemburgs Sportler des Jahres. Im Vorjahr erhielten die Radsportler Bob Jungels und Christine Majerus die begehrte Auszeichnung. Bei der Auszeichnung «Mannschaft des Jahres» geht der F91 Düdelingen (Fußball) als Titelverteidiger ins Rennen. Während der Zeremonie wird auch dem im April verstorbenen Großherzog Jean gedacht.


Newsticker

21.10 Uhr, Bertemes sticht Jungels aus

Bob Bertemes krönt sein phänomenales Jahr mit der Auszeichnung zum luxemburgischen Sportler des Jahres. Der Kugelstoßer des CA Belvaux pulverisierte in diesem Jahr mit einer Weite von 22,22 Meter den Luxemburger Landesrekord, wurde Vierter bei der EM und qualifizierte sich bereits für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Er wurde darüber hinaus zur Diamond League nach Paris eingeladen.

Bertemes landet vor seinem Namensvetter Jungels, der zwar bei der Flandern-Rundfahrt einen guten Saisonstart hinlegte, vor dem Giro d'Italia aber einbrach. Volleyballer Kamil Rychliki, der vor der Saison zum Champions-League-Sieger Lube Civitanova nach Italien wechselte, wird Dritter.

F91-Fußballer Danel Sinani, der in der Qualifikation und in der Gruppenphase der Europa League in dieser Saison neun Tore erzielte, dürfte sich mehr ausgerechnet haben. Er wird am Ende nur Fünfter, hinter dem Motorsportler Dylan Pereira.

Abstimmung zum Sportler des Jahres:

1. Bob Bertemes (Leichtathletik) 488 Punkte
2. Bob Jungels (Radsport) 258 Punkte
3. Kamil Rychlicki (Volleyball) 148 Punkte
4. Dylan Pereira (Motorsport) 108 Punkte
5. Danel Sinani (Fußball) 107 Punkte
6. Gilles Seywert (Bogenschießen) 69 Punkte
7. Raphaël Stacchiotti (Schwimmen) 54 Punkte
8. Lars Gerson (Fußball) 35 Punkte
9. Christopher Martins (Fußball) 28 Punkte
10. Flavio Giannotte (Fechten) 16 Punkte
11. Claudio Nunes Dos Santos (Judo) 16 Punkte
12. Stefan Zachaüs (Triathlon) 7 Punkte
13. Nicolas Wagner (Reiten) 0 Punkte

21.05 Uhr, Majerus zum Sechsten

Jenny Warling geht leer aus – obwohl die Karateka im März in Spanien Europameisterin im Juniorenbereich wurde. Weit vor ihr landet die Radsportlerin Christine Majerus, die damit zum insgesamt sechsten Mal (fünftes Mal in Folge) Luxemburgs Sportlerin des Jahres wird. Sie gewann in dieser Saison ihr erstes Rennen auf der World Tour (Boels Ladies Tour) und belegt im UCI-Ranking den neunten Platz.

Nie zuvor ist eine Sportlerin aus dem Großherzogtum fünf Mal in Serie ausgezeichnet worden. Die Tischtennisspielerinnen Jeanny Dom und Carine Risch sowie die Triathletin Liz May brachten es auf vier Titel in Folge. Majerus verweist 2019 Jenny Waring und Ni Xia Lian (Tischtennis) auf die Plätze.

Abstimmung zur Sportlerin des Jahres:

1. Christine Majerus (Radfahren) 405 Punkte
2. Jenny Warling (Karate) 340 Punkte
3. Ni Xia Lian (Tischtennis) 287 Punkte
4. Lis Fautsch (Fechten) 94 Punkte
5. Julie Meynen (Schwimmen) 61 Punkte
6. Charlotte Bettendorf (Reiten) 56 Punkte
7. Tina Welter (Handball) 40 Punkte
8. Sarah De Nutte (Tischtennis) 37 Punkte
9. Magaly Meynadier (Basketball) 10 Punkte

20.40 Uhr, Luc Holtz folgt auf Dino Toppmöller

Der Coach der luxemburgischen Fußball-Nationalmannschaft, Luc Holtz, ist Trainer des Jahres 2019. Während die «Roud Léiwen» die EM-Qualifikation mit vier Punkten und Platz vier in der Gruppe B abschloss, zeigte das Team insbesondere gegen Litauen, die Ukraine gute Leistungen. Holtz erhielt bei der Abstimmung 20 Punkte mehr als Dan Lorang, der Trainer des Radsportteams Bora-Hansgrohe und des deutschen «Iron Man» Jan Frodeno. Tommy Danielsson, Trainer der Luxemburger Frauen-Tischtennis-Nationalmannschaft, landet auf Platz drei.

Abstimmung zum Trainer des Jahres:

1. Luc Holtz (Fußball) 378 Punkte
2. Dan Lorang (Triathlon, Radsport) 358 Punkte
3. Tommy Danielsson (Tischtennis) 208 Punkte
4. Kresimir Basic (Basketball, Etzella Ettelbrück) 196 Punkte
5. André Gulbicki (Handball, Handball Esch) 190 Punkte

20.30 Uhr, F91 Düdelingen – wer sonst?

An den Fußballern aus Düdelingen führte auch in diesem Jahr kein Weg vorbei. Nach der sensationellen Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League und den Duellen mit Betis Sevilla und dem AC Mailand im vergangenen Jahr, ist dem Luxemburger Serienmeister in der laufenden Saison erneut dieser große Wurf gelungen. Zum Auftakt gab es auch den ersten Sieg: Ein 4:3 über Apoel Nikosia. Vor dem letzten Spieltag steht der Club allerdings mit drei Punkten auf dem letzten Platz und ist bereits aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Düdelingen erhält am Ende deutlich mehr Stimmen als die Fußball–Nationalmannschaft der Herren und die Tischtennis-Nationalmannschaft der Damen.

1. F91 Dudelange (Fußball) 501 Punkte
2. Herren-Nationalmannschaft (Fußball) 306 Punkte
3. Frauen-Nationalmannschaft (Tischtennis) 234 Punkte
4. Fed-Cup-Team (Tennis) 145 Punkte
5. Herren-Nationalmannschaft (Handball) 144 Punkte

19.09 Uhr, Spannung steigt

In Bad Mondorf steigt die Spannung: Zunächst werden die Preise vergeben, deren Gewinner bereits seit November bekannt sind. Der Fußballer Alessio Curci, Profi beim FSV Mainz 05, und die Triathletin Eva Daniels sind die Nachwuchssportler des Jahres. Den Fair Play Award bekommt F91 Düdelingen. Der Verein hatte die Clubs aus Käerjeng und Petingen nach dem Tornado im Süden des Landes tatkräftig unterstützt und Aufbauarbeit geleistet. Der Preis im Bereich Behindertensport geht an den Verein ELA Luxemburg, der sich den Kampf gegen die Leukodystrophie – eine Erbkrankheit, die das zentrale Nervensystem angreift – auf die Fahnen geschrieben hat. Dem im April verstorbenen Großherzog Jean wird posthum der Ehrenpreis verliehen.

(Nicolas Martin/L'essentiel)

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