Tour de France

11. September 2020 17:40; Akt: 11.09.2020 17:40 Print

Martinez holt sich am Freitag den Etappensieg

Nach 191,5 Kilometern und sieben Bergwertungen steht der Sieger der 13. Etappe der Tour de France fest. Primoz Roglic hat weiterhin sein Gelbes Trikot verteidigt.

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Martinez hat sich bei der 13. Etappe der Tour de France bewiesen. (Bild: AFP)

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Daniel Martinez holt sich bei der 13. Etappe der Tour de France am Freitag nach 191,5 Kilometern und insgesamt sieben Bergwertungen den Sieg. Auf den letzten Metern zog der Kolumbianer am deutschen Youngster Lennard Kämna vorbei. Dritter wurde Maximilian Schachmann.

Top-Favorit Primoz Roglic verteidigte sein Gelbes Trikot und schüttelte dabei Vorjahressieger Egan Bernal ab. Gesamtzweiter ist nun sein Landsmann Tadej Pogacar. Die französischen Hoffnungsträger Guillaume Martin und Romain Bardet verloren dagegen Zeit und dürften ihre Chancen auf einen Toursieg eingebüßt haben.

Das Peloton mit allen Sieganwärtern ließ es bis zu den letzten beiden Anstiegen gemächlich angehen. Und trotzdem gab es wieder Stürze. Dabei erwischte es auch den französischen Hoffnungsträger Romain Bardet, der ausgerechnet in seiner Heimat hart auf den Asphalt knallte. Auch der zweimalige Tour-Zweite Nairo Quintana konnte weiterfahren - im Gegensatz zum bis dato auf Platz 13 platzierten Niederländer Bauke Mollema, der aufgeben musste.

Coronavirus bereitet der Tour weiter Sorgen

Unterdessen bereiten die steigenden Corona-Infektionszahlen - am Donnerstag waren es fast 10.000 Neuinfektionen in Frankreich - bei der Tour weiter Sorgen. So ging es am Freitag auch durch eine Rote Zone. Christian Prudhomme, der selbst positiv getestet wurde und daheim in Quarantäne sitzt, ist aber noch zuversichtlich. «Wir stehen seit Beginn der Tour in Verbindung mit den Gesundheitsbehörden. Wir haben zwei Szenarien, ein strengeres mit der Reduktion von Zuschauern in roten Zonen wie in Nizza oder Lyon. Das hatten wir seit dem Frühjahr schon im Blick und das haben wir seit dem Start so angewendet», sagte er der ARD.

Auf der 14. Etappe der 107. Tour de France kommen die Klassikerspezialisten auf ihre Kosten. Auf dem 194 Kilometer langen Teilstück von Clermont-Ferrand nach Lyon warten auf den letzten zehn Kilometern die drei kleineren Anstiege La Duchère, Montée de l'Observance und La Croix Rousse. Das könnte Fahrern wie Julian Alaphilippe oder Wout van Aert liegen.

(L'essentiel/dpa)

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