Alternativer Plan

07. Mai 2019 07:29; Akt: 07.05.2019 08:13 Print

Becca-​​Deal mit dem 1. FCK geplatzt

KAISERSLAUTERN – Der Traditionsverein geht nicht auf die Forderungen des Luxemburger Investors ein. Der Beirat präsentierte am Montag aber einen alternativen Finanzierungsplan.

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Kommt nicht mit dem Pfälzer Traditionsclub ins Geschäft: Flavio Becca. (Bild: Editpress)

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Die Rettung des finanziell angeschlagenen Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern hat eine überraschende Wendung genommen. Kurz vor Ablauf des Ultimatums des potenziellen Geldgebers Flavio Becca gelang es dem Beiratsmitglied Michael Littig, einen alternativen Finanzierungsplan vorzulegen – dem der Beirat am Montagabend zustimmte.

Dieser beinhaltet die Zahlung von drei Millionen Euro Eigenkapital von einer regionalen Investorengruppe, wodurch die Lizenz des Vereins in der kommenden Saison gesichert sein sollte. Im Gegenzug erhalten die Unternehmer zehn Prozent der Anteile an der Kapitalgesellschaft. Der Zuschuss weiterer Millionen in den kommenden Jahren steht in Aussicht.

Littig sollte von allen Ämtern zurücktreten

Der Deal mit dem luxemburgischen Geschäftsmann Becca ist damit geplatzt. Dieser bot den Pfälzern zunächst nur ein verzinstes Darlehen über 2,6 Millionen Euro und stellte zudem die brisante Forderung, dass Littig, der auch Aufsichtsratsvorsitzender des e.V. ist, von allen Ämtern im Verein zurücktreten müsse.

Littig, der als Kritiker der Geschäftsführung um Martin Bader und Michael Klatt gilt und sich jüngst mit dem Beiratsvorsitzenden Patrick Banf überworfen hatte, will nun Brücken bauen in der zerstrittenen Führungsetage des Traditionsclubs. Dafür gibt es einen gewichtigen Grund: Einige Finanzpartner haben die dem FCK zugesagte Unterstützung an die Weiterbeschäftigung der Geschäftsführung gebunden.

(L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Moi352 am 07.05.2019 08:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und wieder fällt der Becca auf die Nase. Vielleicht sollte man es mit weniger Arroganz versuchen...

  • Paule am 07.05.2019 10:12 Report Diesen Beitrag melden

    "Geld regiert die Welt" aber Gott sei Dank nicht in allen deutschen Fussballvereinen. Deutsche Fussballvereine haben trotz allem noch eine Seele und Tradition und lassen sich nicht wie andere englische, spanische und französische Vereine durch Geld ihre Seele verkaufen. Hoffentlich ändert sich jetzt etwas.

  • Och eng Wourecht am 07.05.2019 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Eng gudd Noriicht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • sputnik am 14.05.2019 11:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr becca ‘s intressi beim Kauf besteht nur für Berge, Betzenberg, galgenberg in Esch, hesperschloss am Berg usw.

  • Klaus Stemmler am 07.05.2019 20:14 Report Diesen Beitrag melden

    ich bin Kaiserslauterer und FCK Fan, ich habe 18 Jahre in Lux gelebt und gearbeitet. Aber ihr habt alle Recht, nur noch Geld regiert den Fußball. Ohne Beccas Millionen ist der Aufstieg nicht machbar. Aber wir FCK Fans sind stolz und lassen uns daher nicht von einem Immobilien Milliadär vorzuschreiben, wer unseren Verein führt. Das bestimmen immer noch die Mitglieder. Schöne Bonjour euch Allen

  • Jengi am 07.05.2019 14:02 Report Diesen Beitrag melden

    Wann gewinnt der Verein wieder im Spiel? Bin deren Abstieg müde.

  • Och eng Wourecht am 07.05.2019 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Eng gudd Noriicht.

  • Fonsi am 07.05.2019 11:31 Report Diesen Beitrag melden

    Fritz Walter wird sich erleichtert bekreuzigt haben.