Laureus Awards

12. März 2013 09:47; Akt: 12.03.2013 09:54 Print

Olympiahelden von London nochmals geehrt

Ein halbes Jahr nach Olympia stehen die siegreichen Sportler wieder im Fokus. Die begehrten Laureus Awards gingen durchweg an Olympiasieger – und an Felix Baumgartner.

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Usain Bolt ist der Laureus Sportler des Jahres 2013. Der Jamaikaner wurde bei der Award-Gala der Stiftung in Rio de Janeiro dafür ausgezeichnet, dass er bei den Olympischen Spielen in London sämtliche drei Goldmedaillen, die er vier Jahre zuvor in Peking gewonnen hatte, verteidigen konnte. Bolt sprintete zum Sieg über 100 Meter, 200 Meter und mit der Staffel über 4x100 Meter.

Sein Pendant als Sportlerin des Jahres übt mehrere Sportarten erfolgreich aus: Jessica Ennis. Die Britin hielt dem enormen Druck in der Heimat stand und gewann Gold im Siebenkampf.

Einen Anteil am Award für Andy Murray hat Roger Federer. Der Schotte, unter anderem Bezwinger des Schweizers im Olympiafinale, wurde für den Durchbruch des Jahres ausgezeichnet. Zudem gewann Murray mit dem Triumph an den US Open wenig später als erster Brite seit Jahrzehnten ein Grand-Slam-Turnier.

Spezialpreis für Überschwimmer Michael Phelps

Für das Comeback des Jahres hat Felix Sanchez gesorgt. Der Hürdenläufer aus der Dominikanischen Republik gewann in London ebenfalls die Goldmedaille – acht Jahre nach seinem Triumph an den Spielen in Athen und nach vielen Jahren, die von Verletzungen geprägt waren. Sechs Goldmedaillen, alle mit Weltrekord erzielt, nahm Schwimmer Daniel Dias von den Paralympics mit in die Heimat. Der Brasilianer wurde dank dieser außergewöhnlichen Leistung zum Laureus Behindertensportler 2013.

Der Chef des britischen olympischen Komitees Londons Chef Lord Sebastian Coe, einst ein Star als Mittelstreckenläufer, wurde für die gelungene Ausrichtung der Spiele mit einem Award für das Lebenswerk ausgezeichnet. Schwimmer Michael Phelps, der in London sein Total an Olympiagoldmedaillen auf sagenhafte 18 schraubte, erhielt ebenfalls einen Spezialpreis für besonders außergewöhnliche Leistungen.

Bloß zwei Awards gingen an Sportler, die nichts mit den Olympischen Spielen zu tun hatten. Das Team des Jahres ist die europäische Equipe am Ryder Cup der Golfer und Extremsportler des Jahres ist der in Arbon wohnhafte Österreicher Felix Baumgartner, der die Trophäe für seinen Rekordsprung aus der Stratosphäre erhielt.

(L'essentiel Online/rme)

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