Fussball-Variante

19. April 2019 12:52; Akt: 19.04.2019 13:37 Print

Portugiesen prägen den Luxemburger Futsal

LUXEMBURG – Am Montag steigt in Bartringen das Finale der Coupe de Luxembourg im Futsal. Insgesamt zehn Spieler aus Portugal kämpfen dabei um den Titel.

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Mario Gonçalves im Trikot der US Esch. (Bild: Stef Guillaume)

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Der FC Differdingen oder die US Esch? Am Montagabend kämpfen die beiden Clubs in Bartringen um den Luxemburger Futsal-Pokal. Der Anstoß erfolgt um 19.30 Uhr. Ein großer Teil der Akteure auf dem Feld – insgesamt zehn Spieler – stammen aus Portugal. Das ist kein Zufall. «Viele Clubs in Luxemburgs investieren in Spieler aus dem Ausland», sagt André Costa, der bei der US Esch für die Futsal-Abteilung verantwortlich zeichnet.

Er erklärt: «Futsal hat sich in den letzten Jahren hierzulande stark entwickelt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss man sich mittlerweile schon auf dem internationalen Markt bedienen.» Die Zugänge aus dem Ausland seien nicht nur wichtig für das Niveau der Luxemburger Liga, sondern auch für das der Spieler aus dem Großherzogtum.

FCD ist klarer Favorit

Aber wie zieht diese junge Amateurliga ausländische Spieler an? «Wir bieten ihnen in vielen Fällen eine Unterkunft und einen Arbeitsplatz an. Bei uns in Esch haben wir vier Spieler aus der zweiten portugiesischen Liga. Sie bekommen dazu noch einen Bonus in Höhe von 150 Euro pro Monat», sagt Costa.

Ähnliches gelte laut Costa auch für den FC Differdingen: «Sie haben allerdings mehr Sponsoren und dadurch auch ein größeres Budget. In ihrer Mannschaft sind Spieler, die vorher in der ersten Liga in Portugal waren.» Für die meisten Experten ist Differdingen nicht zuletzt deshalb im Finale der große Favorit. «Wir sind schon froh, überhaupt so weit gekommen zu sein. Wir haben nichts zu verlieren und können am Montag befreit aufspielen», so Costa.

(Philippe Di Filippo/L'essentiel)

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