Kehrtwende

08. April 2020 08:25; Akt: 08.04.2020 08:30 Print

Ronaldinho zahlt 1,6 Millionen Dollar Kaution

Noch vor Kurzem hieß es, der brasilianische Ex-Fußballstar müsse wegen des Coronavirus wohl noch viel länger im Gefängnis bleiben.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der ehemalige brasilianische Fußballstar Ronaldinho ist überraschend aus der Haft in Paraguay in den Hausarrest entlassen worden. Gegen die Zahlung einer Kaution in Höhe von 1,6 Millionen US-Dollar konnten der zweimalige Weltfußballer und sein Bruder Roberto Assis das Gefängnis verlassen.

Das weitere Verfahren können sie nun in einem Hotel in der Hauptstadt Asunción abwarten. Ronaldinho und Roberto stehen unter Aufsicht der Polizei und dürfen das Land nicht verlassen.

Das brasilianische Portal «Globoesporte» berichtete, die Verteidigung wolle nun jedoch die endgültige Freilassung erreichen. Bei einer Verurteilung drohen fünf Jahre Haft.

Sogar den Geburtstag im Gefängnis gefeiert

Ronaldinho hatte knapp 30 Tage eingesessen, weil er nach Paraguay mit gefälschten Pässen eingereist war, die ihm und seinem Bruder nach eigenen Angaben von Geschäftspartnern geschenkt worden waren.

Zunächst sah es so aus, als wäre die Posse von Asunción schnell vorbei. Doch der Fall zog weitreichende Ermittlungen mit zahlreichen Festnahmen nach sich. Der Ex-Barça-Profi beging seinen 40. Geburtstag in Haft. Zuletzt hatte es auch wegen der Corona-Krise den Anschein, als ob erst einmal keine Aussicht auf Freilassung besteht.

Ronaldinho meldete sich kürzlich aus dem Gefängnis. (Video: (Video: gazzetta.it/Gasport)

Am Dienstag kam es in Asunción über Video aber doch zu einer Anhörung. Ronaldinho und Roberto wurden zugeschaltet. Ihre Anwälte waren bereits dreimal bei dem Versuch gescheitert, die Brüder aus dem Gefängnis zu holen.

Wie aus der jüngsten Erklärung der Staatsanwaltschaft hervorgeht, war dafür, dass es diesmal klappte, die Höhe der angebotenen Kaution entscheidend. «Zuvor haben sie als Sicherheit ein Haus angegeben, das nicht einmal auf den Namen der beiden lief«, wurde Staatsanwalt Oscar Legal nach der Anhörung zitiert.» Nun hat die Verteidigung ein Bankkonto im Namen der beiden eröffnet und das Geld deponiert.»

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Karola am 08.04.2020 09:00 Report Diesen Beitrag melden

    Dat ass een gudden Dommen deen doten. Verstinn net frwat sech d'Menscheet esou un deenen Dommen interesseiert just well dei een Ball mat den Feis rennen können an deck vill suen dofir kreien. D'Menschheet ass schon e bessi blöd. Op allefall mei blöd wei den eenzelnenn

Die neusten Leser-Kommentare

  • Karola am 08.04.2020 09:00 Report Diesen Beitrag melden

    Dat ass een gudden Dommen deen doten. Verstinn net frwat sech d'Menscheet esou un deenen Dommen interesseiert just well dei een Ball mat den Feis rennen können an deck vill suen dofir kreien. D'Menschheet ass schon e bessi blöd. Op allefall mei blöd wei den eenzelnenn