«Hätte es nicht so gemacht»

02. September 2014 10:34; Akt: 02.09.2014 10:41 Print

Ronaldo jammert über Reals Transferpolitik

Cristiano Ronaldo ist nicht zufrieden mit dem Kader von Real Madrid. Vor allem die Abgänge seien dem Superstar ein Dorn im Auge, erklärte vor der Presse.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema

Real Madrid hat in der Sommerpause mal wieder ordentlich zugeschlagen - doch der große Superstar nörgelt. Für Insgesamt 122,5 Millionen Euro haben die Königlichen auf dem Transfermarkt eingekauft. Rekordverpflichtung war der Kolumbianer und WM-Torschützenkönig James Rodríguez (80 Millionen). Toni Kroos vom FC Bayern kostete 30 Millionen, Costa Ricas Torwart Keylor Navas 10 Millionen. Letzter Neuzugang war der mexikanische Stürmer Chicharito (2,5 Millionen Euro Leihgebühr) kurz vor der Schließung des Transferfensters am Montagabend.

Dafür verließen aber auch namhafte Stars das weiße Balett. Allen voran Ángel di María, der für 75 Millionen Euro zu Manchester United ging. Ebenfalls raus aus dem Verein sind Mittelfeldstar Xabi Alonso (für 10 Millionen zu den Bayern), Sturm-Juwel Álvaro Morata (für 20 Millionen zu Juventus Turin) und Stammtorwart Diego López (ablösefrei zum AC Mailand).

Drei Wochen Verletzungspause

Der Superstar unter den Superstars, Cristiano Ronaldo, zeigt sich wenig begeistert über die Vorgehensweise seines Clubs. «Wenn ich was zu sagen hätte, hätte ich es nicht so gemacht», ließ der Portugiese am Montag vor Medienvertreten verlauten. Gemeint waren vor allem die namhaften und teilweise überraschenden Abgänge verdienter Stars. «Wenn der Präsident meint, es sei das Beste für die Mannschaft, einige Spieler zu verpflichten und andere zu verkaufen, dann müssen wir das respektieren und die Entscheidung unterstützen», erklärte Ronaldo.

Die Stimmung könnte also besser sein in der spanischen Hauptstadt. Bei Ronaldo sowieso, der nach der enttäuschenden Weltmeisterschaft und einer Knieverletzung erst am 13. September wieder für Real auflaufen soll. Und für den Verein auch, der im zweiten Saisonspiel bei Real Sociedad San Sebastian nach einer 0:2-Führung mit 4:2 verlor.

(jm/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.