Pokal-Wettbewerb

10. Oktober 2019 07:45; Akt: 10.10.2019 11:46 Print

Roter Stern wird Einreise in Kosovo verweigert

Roter Stern Belgrad war für ein Pokalspiel nach Mitrovica unterwegs. An der Grenze zum Kosovo wurde der serbische Rekordmeister aber gestoppt.

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Roter Stern Belgrad wollte ein ganz normales serbisches Cupspiel bestreiten. Gegen den FK Trepca in Mitrovica im Kosovo. Dafür musste der serbische Rekordmeister den Grenzübergang Jarinje passieren. Dort war jedoch Endstation. Die kosovarischen Behörden ließen das Team nicht einreisen. Die Polizei stoppte den Bus.

Der FK Trepca ist zwar im Kosovo ansässig, versteht sich allerdings als serbischer Verein und spielt auch in der dritten serbischen Liga. Im Gegensatz zum Stadtrivalen KF Treca, der in der zweiten albanischen Liga aktiv ist. Die beiden Stadtrivalen, die in unterschiedlichen Verbänden aktiv sind, zeigen die Zerrissenheit der kosovarischen Stadt.

«Kosovo respektiert nichts»

«Es war unsere Pflicht zu kommen. Wir alle wissen, dass Trepca dort seine Matches spielt. Und es gab keinen Grund, dieses Match dort nicht zu spielen», sagte Zvezdan Terzic, CEO von Roter Stern Belgrad. «Wir haben alle gesehen, was passiert ist. Wir sind nur zum Fußballspielen und aus sportlichen Gründen gekommen. Obwohl der Kosovo darum gebeten hat, der Fifa und Uefa beizutreten, hat er bewiesen, dass er nichts respektiert und das ist nicht im Sinne von Fairplay», so Terzic weiter. Die Partie soll nun am Donnerstag in Belgrad stattfinden.

Die Republik Kosovo erklärte sich 2008 für unabhängig und wird bis heute nicht von allen Mitgliedern der Vereinten Nationen als souveräner Staat anerkannt. Serbien betrachtet Kosovo weiterhin als serbische Provinz. Die Beziehungen der beiden Staaten gelten als äußerst angespannt.

(L'essentiel/red)

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