CAS-Urteil

31. Juli 2019 07:43; Akt: 31.07.2019 07:45 Print

Schwere Niederlage für Semenya

Bei Caster Semenya darf die Testosteron-Regel wieder angewandt werden. Damit ist ein WM-Start kein Thema.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die zweifache Olympiasiegerin Caster Semenya musste im Streit um die Testosteron-Regel eine wohl entscheidende Niederlage hinnehmen. Das Schweizer Bundesgericht kippte die provisorische Aufhebung der umstrittenen Regel. Sie hat demnach für die Strecken zwischen 400 m und der Meile bei den Frauen wieder Bestand.

Der internationale Leichtathletik-Verband hatte verfügt, dass Läuferinnen mit «Differences of Sex Defahrradpment» (DSD) über diese Distanzen nur starten dürfen, wenn sie ihren erhöhten Testosteronspiegel durch Medikamente unter einen vorgeschriebenen Grenzwert drücken – und zwar sechs Monate im Voraus. Bleibt es beim aktuellen Entscheid, kann Semenya ihren Titel an der WM im Oktober in Doha über 800 m nicht verteidigen.

«Ich bin sehr enttäuscht, dass ich meinen hart erarbeiteten Titel nicht verteidigen kann», sagte die 28 Jahre alte Südafrikanerin in einer Stellungnahme. «Aber das wird mich nicht davon abhalten, weiter für die Menschenrechte für alle betroffenen Sportlerinnen zu kämpfen.»

(L'essentiel/red)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.