Wegen Infantino

15. März 2019 12:16; Akt: 15.03.2019 12:18 Print

Topclubs drohen mit Boykott der Club-​​WM

Heute stimmt der Fifa-Rat über die Reform der Club-WM ab. Wird der Vorschlag angenommen, wollen die Spitzenteams die Teilnahme verweigern.

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Fifa-Präsident Gianni Infantino ist auf Konfrontationskurs mit den europäischen Fußballclubs. (Bild: Erdem Sahin)

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Die Club-WM der Zukunft soll neu mit 24 Teams stattfinden. Der Vorschlag stammt von Fifa-Präsident Gianni Infantino, heute stimmt der Fifa-Rat in Miami über die Reform ab. Stattfinden würde der Wettbewerb erstmals vom 17. Juni bis 4. Juli 2021, ein Drittel der Teilnehmer sollen europäische Mannschaften sein.

Bisher spielten nur sieben Teams an der Club-WM. Eines davon ist der Meister des Gastgeberlandes, die anderen sechs Teams sind die Gewinner der höchsten kontinentalen Clubwettbewerbe. 2018 traten Real Madrid, River Plate, Team Wellington, Espérance Tunis, Deportivo Guadalajara, Kashima Antlers und Al-Ain in den Vereinigten Arabischen Emiraten an. Real Madrid, das als europäischer Teilnehmer automatisch bereits für den Halbfinale qualifiziert war, gewann den Finale gegen Al-Ain 4-1.

Nun haben die europäischen Spitzenvereine aber vor der Abstimmung den Boykott angedroht, berichtet die «Süddeutsche Zeitung». Sollte der Fifa-Rat die Europäer überstimmen, wovon auszugehen ist, werden die acht europäischen Clubs nicht antreten. Das schrieben die Mitglieder der Vereinigung europäischer Fußballclubs in einem Brief an die Uefa und an Infantino.

Unterschrieben wurde er von den 15 Vorstandsmitgliedern, darunter sind die Clubchefs von Juventus Turin, Barcelona, Bayern München, Paris Saint-Germain, Manchester United und Real Madrid. Sie bezeichnen die Reform «angesichts der bestehenden Wettbewerbe und des bis 2024 fixierten internationalen Spielkalenders» als «nicht akzeptabel».

(L'essentiel/va)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sylvie am 15.03.2019 17:33 Report Diesen Beitrag melden

    Das spült dann noch mehr Geld in die Privattaschen von Infantino! Dagegen war Blatter ein Waisenknabe.

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  • Wersolldasbezahlen am 15.03.2019 17:15 Report Diesen Beitrag melden

    Football = Big Business, no game.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Sylvie am 15.03.2019 17:33 Report Diesen Beitrag melden

    Das spült dann noch mehr Geld in die Privattaschen von Infantino! Dagegen war Blatter ein Waisenknabe.

    • Jang am 18.03.2019 09:04 Report Diesen Beitrag melden

      Richtig

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  • Wersolldasbezahlen am 15.03.2019 17:15 Report Diesen Beitrag melden

    Football = Big Business, no game.

    • Sylvie am 16.03.2019 10:16 Report Diesen Beitrag melden

      Werwilldasbezahlen, was hat das denn bitte schön mit "big business" zu tun, wenn der FIFA Präsident sich persönlich bereichert? Absolutely nothing! Dafür gibt es ein anderes Wort, das Sie sicherlich erraten.

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