Ironman Frankfurt

01. Juli 2019 14:48; Akt: 01.07.2019 15:52 Print

True bricht 900 Meter vor dem Ziel zusammen

Sarah True läuft beim Ironman Frankfurt dem Sieg entgegen. Doch nur 900 Meter vor dem Ziel kollabiert die Amerikanerin, die von Dan Lorang trainiert wird.

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Das Frauenrennen des Ironman Frankfurt hat eine späte Wende genommen, welche die ganze Brutalität und Gnadenlosigkeit dieses Sports aufzeigte. Die klar in Führung liegende Amerikanerin Sarah True war am Sonntag bereits 3,8 Kilometer geschwommen, 185 Kilometer Fahrrad gefahren und stand kurz davor, die 42 Kilometer Marathon zu beenden.

Doch kurz vor dem Ziel mit fast sieben Minuten Vorsprung auf die erste Verfolgerin ereignete sich ein Drama sondergleichen: Nach neun Stunden Anstrengung unter sengender Hitze begann die Athletin zu taumeln, bevor sie völlig entkräftet zusammenbrach und damit ihr Traum vom Sieg – nur 900 Meter hatten noch gefehlt.

Sanitäter trugen die 37-Jährige, die vom Luxemburger Dan Lorang trainiert wird, von der Strecke und leisteten erste medizinische Hilfe. «Ich kann mich nicht an die letzten Kilometer erinnern», sagte True einige Stunden nach dem Wettkampf und lobte: «Die Ärzte haben einen guten Job gemacht.»

Zuvor knalle sie bereits gegen ein Brückengeländer

Schon bei den vorherigen Kilometern war sie ins Schlingern gekommen, prallte einmal sogar gegen ein Brückengeländer, nahm auch eine Verpflegungsstation, die ihr hätte helfen können, nicht mehr wahr – sie hatte sich quasi besinnungslos gelaufen.

Rennarzt Michael Sroka zeigte sich erleichtert über das schnelle Eingreifen des medizinischen Personals, das aufgrund der dramatischen TV-Bilder schon alarmiert war. «Wir haben die Einsatzkräfte mobilisiert, bevor jemand den Notruf wählen konnte», berichtete Sroka. Am Sonntagabend sollte sich True noch einem weiteren Bluttest unterziehen.

Den Sieg sicherte sich Skye Moench aus den USA.

(fj/L'essentiel/dpa)

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