Olympische Spiele

25. März 2020 08:38; Akt: 25.03.2020 08:39 Print

Verbände verärgert über Alleingang des IOC

Die Weltsportverbände sind froh über die Entscheidung des IOC, die Olympischen Spiele zu verschieben, wären aber gerne miteinbezogen worden.

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Thomas Bach, Präsident des internationalen olympischen Komitees (IOC) steht derzeit in der Kritik. (Bild: DPA/Laurent Gillieron)

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In den internationalen Spitzenverbänden gibt es wegen der Olympia-Verschiebung Ärger über das IOC. «Wir haben vor einer Woche mit Thomas Bach beraten, der Solidarität von uns einforderte. Nun wurden wir nicht in die Entscheidungsfindung einbezogen», kritisierte der Präsident des Tischtennis-Weltverbands, Thomas Weikert, dem Spiegel. Dem Bericht zufolge hätten mehrere Verbandschefs in vertraulichen Gesprächen ihren Unmut über einen vermeintlichen Alleingang des Internationalen Olympischen Komitees mit Präsident Bach Luft gemacht.

Demnach seien die 33 Weltverbände, die mit Sportarten bei Olympia in Tokio vertreten sein sollten, von der Verkündung der Verlegung der Sommerspiele ins Jahr 2021 vorab nicht informiert worden. Noch am Sonntag hatte das IOC mitgeteilt, erst in vier Wochen zu einer finalen Entscheidung kommen zu wollen. Am Dienstag hatten Japans Ministerpräsident Shinzo Abe, das Tokio-Organisationskomitee und Bach dann eine Olympia-Verschiebung wegen der Corona-Pandemie vereinbart.

«Natürlich bin ich erleichtert über diese überfällige Entscheidung», sagte Tischtennis-Chef Weikert dem Spiegel. Er sei «aber auch irritiert» über seinen deutschen Landsmann Bach und das IOC.

(L'essentiel/dpa)

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