US Open

01. September 2021 10:51; Akt: 01.09.2021 11:12 Print

Alexander Zverev erreicht mit viel Geduld Runde zwei

Mit seinem zwölften Sieg in Serie erreicht Alexander Zverev die zweite Runde der US Open. Gegen Sam Querrey reicht ihm eine solide Leistung – und Breaks zum richtigen Zeitpunkt.

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Zverev gewinnt auch sein zwölftes Spiel in Folge und steht bei den US Open in Runde zwei. (Bild: DPA/John Minchillo)

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Am Ende erhoben sich auch die amerikanischen Tennisfans für den Olympiasieger von ihren Sitzen. Zwar hatte Alexander Zverev gerade US-Profi Sam Querrey in der ersten Runde der US Open aus dem Turnier geworfen. Doch die Überlegenheit und Kompromisslosigkeit des 24 Jahre alten Hamburgers mussten sowohl sein Gegner als auch die Fans im Arthur-Ashe-Stadium anerkennen.

«Ein solches Spiel kann einem sehr schnell aus den Händen gleiten. Ich bin froh, es einigermaßen unter Kontrolle gehabt zu haben», sagte Zverev in einem Anflug von Understatement. Gut vier Wochen nach seinem Gold-Coup von Tokio und eine Woche nach seinem Turniersieg in Cincinnati gewann er 6:4, 7:5, 6:2 und kam nach nur mäßig unterhaltsamen 1:39 Stunden zum zwölften Sieg nacheinander. «Das Match war okay, eine erste Runde gegen einen Spieler, der auf Hartplatz extrem gefährlich ist. Deshalb bin ich zufrieden mit dem Dreisatz-Sieg», sagte der Weltranglisten-Vierte bei Eurosport.

«Ohne arrogant zu sein strahlt er Ruhe und Selbstvertrauen aus»

Das von seinem Bruder und Manager Mischa Zverev vorab erwartete «Geduldsspiel» war schnell gelöst. Zwar schlug Querrey wie erwartet wuchtig und aggressiv auf, die spielerischen Mittel des 33-Jährigen aus San Francisco waren aber doch arg limitiert. «Die Ruhe, die Sascha ausstrahlt, gefällt mir besonders gut. Er fühlt sich wohl in seiner Haut, ohne arrogant zu sein und strahlt Selbstvertrauen aus», analysierte der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker.

Zum 5:4 gelang Zverev im ersten Satz das Break. Im zweiten Durchgang unterlief dem Weltranglisten-78. beim Stand von 5:5 der dritte Doppelfehler, wenig später entschied Zverev auch den Satz für sich. Im dritten verlor Querrey sein Aufschlagspiel zum 1:2 und dann erneut zum 1:4. Diese Vorlagen ließ sich Zverev nicht mehr entgehen.

Querrey schien sich mit der Niederlage abgefunden zu haben. Die amerikanischen Fans im nur spärlich gefüllten größten Tennisstadion der Welt unterstützten ihren Landsmann zwar weiter nach Kräften, doch am Ende erhoben sie sich für den Deutschen. «Manchmal ist es gut, gleich in der ersten Runde gegen einen starken Gegner zu kommen», sagte Zverev. Im Kampf um den Einzug in die dritte Runde trifft Zverev nun auf den Spanier Albert Ramos-Vinolas.

(L'essentiel/dpa)

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