Tennis

18. November 2021 17:20; Akt: 18.11.2021 17:34 Print

Eléonora Molinaro erzählt vom Leben in den USA

Die luxemburgische Tennisspielerin Eléonora Molinaro musste sich am Mittwochabend in Petingen geschlagen geben. Doch wie läuft ihr Leben in Amerika?

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L'essentiel: Warum haben Sie sich entschieden, aus den USA zurückzukommen, um am Turnier in Petingen teilzunehmen?

Eléonora Molinaro: Erstens, weil ich das Turnier liebe. Außerdem ist die Saison vorbei. Die Universität hat mir die Erlaubnis gegeben, weil ich noch Zeit habe, bis die nächste Prüfung ansteht. Außerdem kann ich meine Eltern eine Woche länger sehen. Ich wusste zwar, dass es wegen der Zeitverschiebung hart werden würde, aber ich habe es ein wenig unterschätzt.

Wie ist das Leben an der University of Tennessee?

Es ist eine Herausforderung, es ist hart. Ich studiere Physiotherapie und spiele die ganze Zeit Mannschaftsspiele gegen andere Universitäten. Das sind 20 Stunden Training pro Woche. Um spielen zu können, muss man seine Prüfungen bestehen – das ist viel Stress.

Wie ist das Niveau in den USA?

Meine Universität ist derzeit auf Platz 15 des Rankings und spielt in der besten Liga des Landes, ich habe wirklich Glück. Ich sehe keinen großen Unterschied zwischen dem Niveau in Europa und dort.

Haben Sie sich in den USA eingewöhnt?

Ja, die Leute sind sehr nett. Das einzige Problem ist, dass das Essen nicht gesund ist. Die Ernährung ist an die der amerikanischen Footballer angelehnt, es wird nicht so sehr auf andere Sportarten geachtet.

Ist Tennis immer noch Ihre Priorität?

Ich würde sagen ja. Aber in den USA ist es schwer, beides zu kombinieren. Nach meinem vierjährigen Studium werde ich versuchen, wieder in den Profisport einzusteigen. Ich habe mich entschieden, nach Amerika zu gehen, um neben dem Studium beim Tennis zu bleiben. Es bleibt meine erste Option, aber ich werde schauen, wie sich die Dinge entwickeln.

(Nicolas Grellier/L'essentiel)

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