Mandy Minella

31. März 2021 13:16; Akt: 31.03.2021 13:47 Print

«Ich trainiere, als würde ich noch zehn Jahre spielen»

LUXEMBURG – Mit 35 Jahren hat Mandy Minella im Dezember ihr zweites Kind bekommen. Doch das luxemburgische Tennis-Ass denkt noch nicht ans Aufhören.

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Mandy Minella schließt nicht aus, ihre aktive Karriere auch nach 2021 fortzusetzen. (Bild: Editpress/Luis Mangorrinha Photographe)

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«L'essentiel»: Wie laufen die Vorbereitungen auf Ihr Comeback, drei Monate nach der Geburt Ihrer Tochter?

Mandy Minella: Es läuft ziemlich gut. Sechs oder sieben Wochen nach der Geburt habe ich wieder angefangen, sehr langsam zu trainieren. Und dann habe ich die Frequenz und das Pensum erhöht. Ich hatte gerade eine schlimme Erkältung, die mich eine Woche lang außer Gefecht gesetzt hat. Aber ich kann von den Erfahrungen meines ersten Comebacks zehren, also weiß ich, wo ich hin will, auch wenn es schwieriger ist, weil ich etwas älter bin.

Sie hatten von einem Comeback zu den French Open gesprochen, warum jetzt im April?

Ich denke, dass es gut ist, rauszugehen und zu sehen, wo ich stehe. Je eher ich wieder an Turnieren teilnehme, desto eher bin ich für Roland-Garros bereit.

Was sind Ihre Ziele für die Saison 2021, die, wie Sie sagten, Ihre letzte sein soll?

Ich möchte bei den Grand Slams und in Luxemburg im September gut abschneiden. Ich trainiere, als ob ich noch zehn Jahre weitermachen würde. Ich denke sogar, dass es schade wäre, im September aufzuhören. Ich liebe Australien und da meine Tochter (Emma, 3) noch nicht in der Schule ist, wäre es der perfekte Zeitpunkt. Ich werde sehen, wo ich zu diesem Zeitpunkt stehe. Es könnte länger dauern. Aber sicher nicht nach dem Beginn des Schuljahres 2022, weil Emma dann in den Kindergarten gehen wird.

Kommt Ihre Familie jetzt vor dem Tennis?

Ja, die Familie steht an erster Stelle. Wenn es die Corona-Maßnahmen nicht zulassen, dass wir gemeinsam zu einem Turnier fahren, dann fahren wir nicht.

(Tom Vergez/L'essentiel)

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