Anordnung der Stadt

29. August 2021 13:27; Akt: 29.08.2021 13:40 Print

US-​​Open-​​Besucher müssen geimpft sein

Der US-Tennisverband stellt klar, dass Besucherinnen und Besucher ab sofort ein Impfzertifikat vorweisen müssen. Der Schritt erfolgte auf Druck von Bürgermeister Di Blasio.

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«Heute wurde das USTA informiert, dass das Büro des Bürgermeisters von New York einen Beweis für eine Covid-19-Impfung verlangt, um während des US Open ins Arthur-Ashe -Stadion zu gelangen», schreibt die US Tennis Association in einem Statement von Freitag. «Ausgehend von der laufenden Entwicklung der Situation mit der Delta-Variante und laut unserem Bemühen, die Gesundheit und Sicherheit unserer Fans zu gewährleisten wird die USTA diese Anforderungen von Bürgermeister Bill di Blasio auf alle Ticketbesitzer über zwölf Jahren ausdehnen.» Besucherinnen und Besucher müssten mindestens mit einer Dosis Vakzin geimpft sein, Masken sind allerdings nicht nötig. Es würden zusätzliche Maßnahmen getroffen, damit beim Eintritt keine unnötigen Verzögerungen entstehen würden, schreibt der Verband weiter. Das Turnier beginnt am Montag.

Laut der «New York Times» hatte die Turnierleitung noch zwei Tage zuvor angekündigt, es seien für die Fans weder eine Impfung noch eine Maske notwendig. Daraufhin hatte Mark Levine, Stadtrat und Mitglied der New Yorker Gesundheitskommission, öffentlich seine Besorgnis geäußert, dass sich das Grand-Slam-Turnier zu einem Superspreader-Event entwickeln könne, insbesondere mit so vielen Besucherinnen und Besuchern aus dem Ausland. «Ich bin extrem erleichtert», sagte er nun nach dem Entscheid der Turnierleitung. Im Hinblick auf den Impfstatus sagte er: «Kein Fan wird ausgeschlossen, außer er entscheidet sich so. Das ist keine drakonische Maßnahme.»

Das Gesundheitsamt der Stadt hatte besonders im Falle eines geschlossenen Daches beim Arthur-Ashe-Stadion, dem größten des Events, Ansteckungen befürchtet. Der Bürgermeister hatte der USTA die Wahl gelassen: Entweder alle Besucherinnen und Besucher haben mindestens eine Impfdosis erhalten oder das Dach muss stets offen bleiben. Angesichts möglichen Schlechtwetters blieb der Turnierleitung keine große Wahl. Ticketbesitzer und -besitzerinnen, die keine Impfbescheinigung vorweisen wollen, bekommen ihr Geld zurück.

Kein Impfzwang für Spielerinnen und Spieler

Für die Athletinnen und Athleten, die in Flushing Meadows antreten, gilt allerdings kein Impfzwang. Allerdings müssen sie sich bei der Ankunft und danach alle vier Tage einem Test unterziehen, positiv Getestete werden vom Turnier ausgeschlossen. «Ich finde, es sollte immer eine persönliche Entscheidung sein, ob man sich impfen lassen will oder nicht», so Novak Djokovic. Er selbst hat bislang darauf verzichtet.

Das stößt nicht bei allen Fans auf Verständnis. «Das Gebot sollte auch für Spieler gelten. Werdet ihr nun Djokovic und Tsitsipas ausschließen?», fragt ein Fan auf Twitter. Und eine andere Twitteruserin schreibt: «Man sollte Djokovic und Tsitsipas nicht spielen lassen, da sie nicht geimpft sind. Gewährt den geimpften Spielern Sicherheit und lasst nicht zu, dass sie durch andere gefährdet werden.»

Falls Novak Djokovic positiv getestet werden sollte, verpasst er die Gelegenheit, als erster Spieler seit Steffi Graf 1988 den Grand Slam zu holen, also alle vier Major-Turniere innerhalb desselben Jahres zu gewinnen.

(L'essentiel/trx)

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