Alex Laurent

03. November 2017 10:16; Akt: 03.11.2017 10:19 Print

Luxemburger Basketballer startet in Holland durch

LUXEMBURG/DEN HELDER - Der 24-jährige Nationalspieler Alex Laurent entdeckt in der niederländischen Division 1 das Leben als Profispieler im Ausland.

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Alex Laurent wechselte im Sommer von Steinsel nach Den Helder in den Niederlanden.

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Vergangene Saison fuhr er mit Amicale Sieg um Sieg ein. In den Niederlanden lernt Alex Laurent nun eine völlig andere Welt kennen. Der 24-jährige Luxemburger Basketballer steht seit dieser Saison als Profi beim Erstligaklub Den Helder Suns unter Vertrag. Für den Nationalspieler ist es die erste Auslandserfahrung.

«Diese Saison wollen wir etwas aufbauen. Das Niveau hier ist viel höher. Wir haben sieben Profis und das ist im Vergleich zu den anderen Klubs in der Liga noch nicht mal viel», erzählt Laurent, der der Elitesportsektion der Luxemburger Armee angehört. «Ich trainiere zwei- bis dreimal täglich, und zwar nicht nur mit den Amerikanern wie in Luxemburg, sondern mit der ganzen Mannschaft.»

«Fühle mich immer wohler»

Trotz eines guten Starts und einem 21-Punkte-Match in ungewohnter Rolle als Small Forward wartet sein Team nach fünf Spieltagen noch immer auf den ersten Saisonsieg. Am Samstag gibt es die nächste Chance, dann misst sich Den Helder mit dem Team aus Groningen.

Laurent ist überzeugt, seit seinem Wechsel ins Profigeschäft Fortschritte bei der Verteidigung, der Ballbehandlung und seiner Physis gemacht zu haben. «Am Anfang war ich etwas zögerlich und habe den Ball schnell abgegeben. Aber jetzt fühle ich mich immer wohler.»

Der Luxemburger musste auch lernen, das Leben außerhalb von Zuhause kennenzulernen. In Holland teilt er sich eine Wohnung mit einem Teamkollegen. «Mittlerweile kommt auch gesundes Essen auf den Tisch», grinst der 24-Jährige, der bereits seit seinem 7. Lebensjahr auf Körbejagd geht. Auch seine Mutter und seine Onkel waren bereits im Basketball aktiv. Nun geht für Jungprofi Alex Laurent ein Traum in Erfüllung. Und wer weiß, in welches Land es den talentierten Luxemburger noch verschlägt.

(Nicolas Martin/L'essentiel)

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