Tyson Fury

03. Mai 2017 06:45; Akt: 03.05.2017 12:47 Print

«Ich schlage Joshua mit festgebundenem Arm»

«Es fehlt noch ein Fight, der größte der Welt», findet Tyson Fury und fordert den Klitschko-Bezwinger heraus.

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Tyson Fury gibt eine Kampfansage in Richtung Weltmeister Anthony Joshua ab. «Ich bin mir sicher, dass ich AJ mit einem festgebundenen Arm am Rücken noch schlage.» Und weiter: «Ich brauche nicht einmal ein Aufwärmen, wenn er es will», tönte Fury in einem Interview des englischen TV-Senders Sky Sports und fügte hinzu: «Ich bin genauso lange aus dem Ring wie Klitschko, aber der Unterschied ist: Ich bin nicht 41, ich bin 28.»

Joshua sei ein «aufgepumpter Gewichtheber». Beim Sieg gegen Wladimir Klitschko am vergangenen Samstag im Wembley habe sein britischer Landsmann eine «Leben-oder-Tod-Situation» überstanden, meinte Fury. «Gegen mich hat Klitschko aber keinen dieser Schläge gelandet. Ich bin immer noch die Nummer eins in der Welt – und jeder weiß das. Es fehlt noch ein Fight, der größte der Welt – und das weiß jeder. Ich gegen AJ, kein anderer.»

Depression und Drogen

Fury hatte im November 2015 gegen Klitschko in Düsseldorf gewonnen, danach aber nicht mehr im Ring gestanden. Zu einem Rückkampf gegen Klitschko war es nicht mehr gekommen. Zweimal hatte er das Duell mit dem Ukrainer platzen lassen.

Der britische Boxverband BBBofC hatte dem an Depressionen erkrankten Fury im Oktober vergangenen Jahres die Lizenz wegen Drogen- und Medikamentenmissbrauchs entzogen. Bei einer Kontrolle am 22. September 2016 war der 2,06 Meter große Boxer durch die amerikanische Anti-Doping-Agentur positiv auf Kokain getestet worden.

Zudem soll dem Skandalboxer im Frühjahr 2015 die Einnahme des anabolen Steroids Nandrolon nachgewiesen worden sein. In der nächsten Woche kommt es zu einer Anhörung, derzeit hält sich Fury in seinem Trainingscamp in Marbella auf.

(L'essentiel/woz/sda)

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