Springreiten in Luxemburg

07. Juni 2018 09:24; Akt: 07.06.2018 10:10 Print

Die Reitsport-​​Elite kommt wieder nach Luxemburg

ROESER – Nach dem erfolgreichen Aufgalopp im vergangenen Jahr, findet das CSI-Turnier von Roeser auch 2018 an zwei Wochenenden statt.

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Wie in den Vorjahren rechnen die Veranstalter des Springreit-Turniers in Roeser auch 2018 mit rund 15.000 Zuschauern. (Bild: Editpress/Jlahr)

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Bei der 26. Auflage des Internationalen Springreitturniers von Roeser (CSI), auch Réiser Päerdsdeeg genannt, halten die Veranstalter an ihren bewährten Rezept aus dem Vorjahr fest. Auch 2018 erstreckt sich das Elite-Turnier über zwei Wochenenden. «In diesem Jahr werden allerdings weniger Teilnehmer an den Start gehen. Das ist ein ganz klarer Vorteil», sagt Daniel Rinaldis. Er ist einer der Organisatoren der Großveranstaltung, die jedes Jahr fast 15.000 Besucher anzieht.

«Vor allem für die Zuschauer ist es einfacher, ein Rennen mit 40 Startern zu verfolgen als ein Rennen mit 120 Startern», erklärt Rinaldis. Nachdem die Tierärzte am Mittwochabend grünes Licht gaben, geht es am Donnerstag ab 11 Uhr richtig los. Im Laufe des Tages finden drei internationale Prüfungen statt. Vier weitere folgen am Freitag.

Ein Olympiasieger gibt sich die Ehre

Der sportliche Höhepunkt folgt am Sonntag ab 15 Uhr mit dem Großen Preis von Luxemburg. Mit einer Drei-Sterne-Wertung ist dieser Wettbewerb eine der größten Herausforderungen des Turniers. Daran teilnehmen wird auch der Brasilianer Rodrigo Pessoa, Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen und Weltmeister vom 1998.

Am darauf folgenden Wochenende (Donnerstag 14. Juni bis Sonntag 17. Juni) werden die Wettbewerbe im gleichen Tempo fortgesetzt. Für die Zuschauer besteht darüber hinaus auch die Gelegenheit, das Rahmenprogramm der Réiser Päerdsdeeg zu entdecken. «Das zweite Wochenende dreht sich mehr um die Pferde. Es werden auch Themen vorgestellt die nichts mit dem Sport zu tun haben, wie beispielsweise die Reittherapie», fasst Thomas Fairfax-Jones zusammen.

(Patrick Théry/L'essentiel)