Meisterschaft in Adelboden

12. Januar 2018 11:24; Akt: 12.01.2018 12:52 Print

Luxemburger Ski-​​Asse bleiben trotz Erdrutsch cool

ADELBODEN/LUXEMBURG – Ski anschnallen und ab die Post: Am Wochenende wird in der Schweiz die nationale Skimeisterschaft ausgetragen. Im Vorfeld gab es aber ein Problem.

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Matthieu Osch wird im Februar bei den Olympischen Winterspielen teilnehmen. Am Wochenende startet er aber zuerst einmal in Adelboden. (Bild: Editpress/Cschleimer)

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«Erdrutsch in Adelboden! Der Ort ist von der Außenwelt abgeschnitten!» Diese Nachricht vergangene Woche hätte beim Luxemburger Skiverband FLS eigentlich für Schweißausbrüche sorgen müssen. Schließlich soll dort am kommenden Wochenende die nationale Meisterschaft ausgetragen werden. «Da habe ich mir überhaupt keine Sorgen gemacht», sagt Eric Osch, Kommissionspräsident Alpin beim FLS. Woher diese Lockerheit? «Am vergangenen Wochenende stand dort der Weltcup an. Ich wusste, dass die Verantwortlichen vor Ort alles unternehmen werden, damit das Rennen stattfinden kann», sagt Osch schmunzelnd. Und tatsächlich: Innerhalb kürzester Zeit wurde im Berner Oberland alles auf Vordermann gebracht. Dem Weltcup stand nichts mehr im Weg.

Und so ist auch für die besten Skifahrer aus dem Großherzogtum alles vorbereitet. Etwa 90 Sportler werden am Samstag und Sonntag beim Slalom und Riesenslalom antreten, 20 Athleten haben für den Langlauf gemeldet. Mitsamt Betreuern, Funktionären und Eltern umfasst der Tross etwa 200 Personen. «Unsere jüngsten Teilnehmer sind acht Jahre alt, der älteste Fahrer ist knapp über 60», sagt Osch.

Matthieu Osch im Fokus

Überhaupt ist das jährliche Wochenende in Adelboden ein familiäres Treffen der Generationen. «Natürlich ist auch etwas nationales Konkurrenzdenken dabei. Aber es ist immer schön, mit vielen Menschen mit der gleichen Passion zusammen zu sein», sagt Osch. Seit dem Jahr 2000 organisiert der FLS zusammen mit dem Lasel (Ligue des associations sportives estudiantines luxembourgeoises) die Meisterschaft in Adelboden. Zuvor haben beide getrennte Veranstaltungen abgehalten. «Es ist eine fruchtbare Zusammenarbeit. Wir helfen uns gegenseitig, sind viel mehr Leute und haben dadurch beide etwas davon», erklärt Osch.

Profitieren können vor allem die Sportler, so Osch: «Die jungen Athleten können sich etwas von den besten Fahrern abschauen. Unsere Spitzenfahrer stehen mehr im Mittelpunkt, als sie es bei den internationalen Wettbewerben tun.» Auf einen wird dabei besonders geachtet: Matthieu Osch. Der 18-Jährige hat die Olympia-Norm geknackt und wird im Februar für Luxemburg bei den Spielen in Pyeongchang starten. Die Entscheidung ist seit Mittwoch offiziell.

(Henning Jochum/L'essentiel)

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