Riskante Manöver

17. November 2016 18:21; Akt: 17.11.2016 18:21 Print

Alonso verteidigt Verstappens Fahrweise

Der holländische Formel-1-Pilot Max Verstappen eckt durch seine riskanten Manöver immer wieder an. Sein Kontrahent Fernando Alonso findets okay.

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Zwar geht es in der aktuellen Formel-1-Saison hauptsächlich um das spannende Mercedes-Duell Nico Rosberg gegen Lewis Hamilton – nichts weniger als der Weltmeistertitel steht auf dem Spiel –, aber für die noch größeren Schlagzeilen in der Motorsport-Königsklasse sorgt ein anderer: Max Verstappen.

Der Holländer ist jung und lässt sich von niemandem etwas vorschreiben. Der 19-Jährige hat viel Talent, setzt dieses ein und schreckt auch vor großen Namen nicht zurück. Einige andere Piloten – speziell der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel – halten seine riskante Fahrweise für zu gefährlich, zerreißen sich das Maul über Verstappen.

«Gut für die Formel 1»

Einer aber, der verteidigt das Talent: Fernando Alonso sieht in Verstappens Fahrstil nichts Verwerfliches. «Er ist jung und aggressiv, aber das waren wir in diesem Alter doch alle», sagt der McLaren-Honda-Pilot.

Und der zweifache Weltmeister legt gegenüber Motorsport-total.com nach: «Ich denke, sein Fahrstil ist okay. Wir müssen alle die Regeln befolgen. Wir alle tun Dinge, die nicht so sind, wie sie sein sollten. Dann werden wir eben bestraft, das gilt auch für ihn. Und es ist sicher gut für die Formel 1, wenn jemand mit einer solch aggressiven Grundhaltung kommt.»

Verstappen sind Beschwerden egal

Alonsos Teamkollege Jenson Button hingegen warnt Verstappen, es nicht zu übertreiben: «In jedem Sport, speziell in der Formel 1, sollte man sich nicht zu viele Feinde unter den Fahrern machen. Da sollte er in Zukunft vorsichtig sein.»

Und was sagt der Holländer selber? «Beschwerden anderer Fahrer? Um ehrlich zu sein, konzentriere ich mich gar nicht darauf. Ich kümmere mich darum, mich auf mich selbst zu konzentrieren und den bestmöglichen Job für das Team zu machen.» Über seinen möglichen schlechten Ruf macht sich Verstappen keinerlei Gedanken: «Ich konzentriere mich auf das Fahren auf der Strecke. Was danach passiert, habe ich eh nicht unter Kontrolle.»

Der letzte GP der Saison findet am Sonntag, 27. November in Abu Dhabi statt. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wird nicht nur entschieden, wer Weltmeister wird, sondern auch, ob Verstappen erneut die Schlagzeilen auf sich ziehen wird.

(L'essentiel/hua)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tallyortoby am 18.11.2016 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Die Formel 1 ist ein Sport von Individualisten. Der Kommentar von Jenson Button ist ja fast eine Andeutung das einer Verstappen absichtlich abschießen könnte, was ich sehr stark bezweifle da kein Fahrer sein Auto kaputtmacht nur um einen anderen Fahrer ein Lektion zu geben. Er würde auch den rausschmiss aus seinem Team riskieren. Max fährt wie viele jugendliche seines alters und wird irgendwann einen Unfall haben der ihm zeigen wird. bis hierhin und nicht weiter. Zum Glück ist im bisher nichts passiert und ich wünsche es ihm auch nicht. Es wird mal ein toller Weltmeister sein.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Tallyortoby am 18.11.2016 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Die Formel 1 ist ein Sport von Individualisten. Der Kommentar von Jenson Button ist ja fast eine Andeutung das einer Verstappen absichtlich abschießen könnte, was ich sehr stark bezweifle da kein Fahrer sein Auto kaputtmacht nur um einen anderen Fahrer ein Lektion zu geben. Er würde auch den rausschmiss aus seinem Team riskieren. Max fährt wie viele jugendliche seines alters und wird irgendwann einen Unfall haben der ihm zeigen wird. bis hierhin und nicht weiter. Zum Glück ist im bisher nichts passiert und ich wünsche es ihm auch nicht. Es wird mal ein toller Weltmeister sein.