Nach Kritik

23. Juli 2021 20:37; Akt: 23.07.2021 20:39 Print

Baseballer ändern Namen von Indians in Guardians

Nach dem Washington Football Team reagieren auch die Baseballer aus Cleveland auf öffentliche Kritik und wechseln den Club-Namen nach 106 Jahren von Indians in Guardians.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Clevelands Major-League-Baseball-Team, das seit 1915 als Indians bekannt war, wird künftig Guardians heißen. Bereits im vergangenen Dezember hatte der Traditionsclub die Namensänderung angekündigt, nun wurde am Freitag in einem von Schauspieler Tom Hanks gesprochenen Video auf Twitter der neue Name bekanntgegeben. Über 40.000 Fans waren zuvor befragt worden.

Nach dem Washington Football Team, das sich im vergangenen Sommer von seinem Namen Redskins (Rothäute) trennte, waren die Baseballer das zweite Team aus einer der großen US-Ligen, das dem öffentlichen Druck nachgab. Der damalige US-Präsident Donald Trump hatte das scharf kritisiert. «Was passiert hier? Das sind keine guten Nachrichten, selbst für Ureinwohner», kommentierte der Republikaner.

Schon vor zwei Jahren vom Maskottchen getrennt

Bereits 2019 hatte sich Cleveland von seinem Maskottchen getrennt. Als die Footballer aus der Hauptstadt im Juli 2020 die Entscheidung zur Trennung vom Beinamen Redskins bekannt machten, kündigten die Indians ihrerseits eine eingehende Auseinandersetzung mit dem eigenen Namen an.

Kritik an den Namen – auch an dem der Kansas City Chiefs aus der NFL oder den Chicago Blackhawks aus der NHL – gibt es seit Jahren. Nach dem Tod von George Floyd im Mai 2020 und den folgenden Protesten gegen Rassismus in den USA stieg der Druck auch auf diese Teams. Von den Chiefs und den Blackhawks sind allerdings keine Überlegungen bekannt, ihren Teamnamen zu ändern.

(L'essentiel/dpa/flo)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • cateater am 26.07.2021 11:14 Report Diesen Beitrag melden

    diese "Political-correctness" geht mir ferm auf die Nerven !

  • Christoph am 23.07.2021 22:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Entscheidung ist meiner Meinung nach absolut nachvollziehbar aber das Block C hätte bleiben können. Der neue Schriftstil gefällt mir nicht so gut.

Die neusten Leser-Kommentare

  • cateater am 26.07.2021 11:14 Report Diesen Beitrag melden

    diese "Political-correctness" geht mir ferm auf die Nerven !

  • Christoph am 23.07.2021 22:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Entscheidung ist meiner Meinung nach absolut nachvollziehbar aber das Block C hätte bleiben können. Der neue Schriftstil gefällt mir nicht so gut.