Fury kündigt an

10. Juni 2020 20:10; Akt: 10.06.2020 20:14 Print

«Erst zertrümmere ich Wilder, dann Joshua»

Anthony Joshua und Tyson Fury haben sich mündlich über zwei Box-Kämpfe geeinigt. Jedoch gibt es noch Details zu klären.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Lange wurde spekuliert, nun ist es gewiss: Die beiden britischen Box-Weltmeister Anthony Joshua und Tyson Fury streben für das kommende Jahr zwei Duelle miteinander an. Das bestätigte Fury am Mittwoch in einer auf Twitter verbreiteten Videobotschaft. «Der größte Kampf in der Geschichte des britischen Boxens wurde soeben vereinbart», sagte der 31 Jahre alte Titelträger des Weltverbandes WBC. Dies hatte auch Joshuas Promoter Eddie Hearn zuvor bereits dem Sender Sky gesagt. «Im Prinzip haben beide dem Kampf zugestimmt. Zwei Kämpfen», erklärte Hearn.

Dabei könnte es um die Vereinigung der bedeutendsten Gürtel im Schwergewicht gehen. Der 30-jährige Joshua ist Weltmeister der Verbände WBA, IBF und WBO. Daten und Austragungsorte sind noch nicht festgelegt, die finanziellen Rahmenbedingungen wurden laut Hearn aber vereinbart. Der erste Kampf könnte seinen Angaben zufolge im Sommer nächsten Jahres steigen, auch wenn es noch vieles aus dem Weg zu räumen gebe.

Noch Kämpfe ausstehend

Dazu gehören die Kämpfe, die Fury und Joshua zuvor bestreiten müssen. Fury wird zunächst ein drittes Mal gegen Deontay Wilder in den Ring steigen. Im Februar hatte er den Amerikaner als WBC-Champion entthront. Die Revanche könnte es im November oder Dezember geben. Joshua muss seinen IBF-Titel gegen den bulgarischen Herausforderer Kubrat Pulew aufs Spiel setzen, das für Juni geplante Duell wurde wegen der Corona-Pandemie auf Oktober verschoben.

Fury ist dabei schon richtig heiß auf die Duelle. «Es ist offiziell. Erst zertrümmere ich Deontay Wilder, dann inhaliere ich Joshua», schrieb der in 31 Profikämpfen noch ungeschlagene Champion auf Twitter.

(L'essentiel/dpa/erh)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.