Ultraläufer

04. Juni 2020 09:51; Akt: 04.06.2020 10:14 Print

Extremsportler will einmal rund ums Saarland laufen

SAARBRÜCKEN – 288 Kilometer in vier Tagen. Nach der Alpenüberquerung 2012, will der saarländische Ultraläufer Martin Schedler um sein Bundesland laufen.

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Die Tour auf dem Saarland-Rundwanderweg, bei der er pro Tag im Schnitt rund 70 Kilometer läuft, sei für ihn «kein Selbstläufer». (Bild: DPA/Schedler/privat)

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Der saarländische Ultraläufer Martin Schedler will sein Bundesland umrunden: Seine Lauf-Tour führt ihn über 288 Kilometer, inklusive kleinem Schwenk zum Dollberg als höchstem Berg des Saarlandes. «Mein Plan ist es, das definitiv in vier Tagen zu schaffen», sagte der Diplom-Verwaltungswirt der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken. Start sei am 11. Juni in Saarbrücken. Er laufe seit mehr als 25 Jahren, seit einigen Jahren auch Ultradistanzen – also längere Strecken als Marathon.

Warum diese Mammut-Route? Zum einen wolle er Menschen in der einschränkenden Corona-Pandemie dazu animieren, «unser schönes Saarland zu erkunden und neu zu entdecken», sagte er. Außerdem sei sein Ziel, «ein positives Ereignis» zu schaffen, um von negativen Corona-Nachrichten abzulenken. «Die Leute warten ja auf so was. Es gibt ja gar keine Sportereignisse mehr.»

280 Kilometer und 8143 Höhenmeter

Die Tour auf dem Saarland-Rundwanderweg, bei der er pro Tag im Schnitt rund 70 Kilometer läuft, sei für ihn «kein Selbstläufer». «Das wird läuferisch die größte Herausforderung in meinem Leben», sagte er. Im Jahr 2012 habe er über 280 Kilometer die Alpen überquert – allerdings an acht Tagen. «Das hier jetzt ist eine andere Kategorie», sagte Schedler aus Ottweiler, der «durchgehend» im Training ist. Bei der Saarland-Route muss er insgesamt 8143 Höhenmeter schaffen.

« Zu Hause ist es nun mal am schönsten »

2017 hatte Schedler mit einer anderen Tour Schlagzeilen gemacht: Er war gut 120 Kilometer am Stück gelaufen: Vom tiefsten Ort im Saarland bei Perl an der Mosel zum höchsten Berg von Rheinland-Pfalz, dem Erbeskopf. Zudem läuft er in Nicht-Corona-Zeiten viel im Ausland: Unter anderem war er in Namibia, Marokko und auf Teneriffa gewesen. Aber: «Zu Hause ist es nun mal am schönsten», sagte er.

Die Tour führt ihn am ersten Tag von Saarbrücken nach Mondorf bei Merzig. Am zweiten Tag geht es dann bis Weiskirchen, am dritten bis Ottweiler-Fürth. Am 14. Juni will Schedler dann wieder in Saarbrücken einlaufen.

(L'essentiel/dpa)

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