Drittes Comeback geplant

04. November 2020 10:20; Akt: 04.11.2020 13:44 Print

McGregor lechzt nach mehr Ruhm und Geld

Conor McGregor kann es nicht lassen. Der MMA-Fighter will zurück ins UFC-Oktagon, bereits im Januar soll es so weit sein. Und er will noch viel höher hinaus.

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Erst gerade vor etwas mehr als einer Woche ist der UFC-Champion Khabib Nurmagomedow zurückgetreten – ohne einmal in 29 Kämpfen besiegt worden zu sein. Zu seiner erstaunlichen Karriere gratulierte auch einer, der gegen den Russen schon verloren hatte (nach diesem Kampf kam es zum Eklat, siehe Video oben): der zurückgetretene Conor McGregor, einer der größten Stars, den die UFC je hatte.

Nur wenige Tage später – Nurmagomedow war ja nun kein Thema mehr – katapultierte sich McGregor selber wieder ins Rampenlicht: Der Ire veranstaltete auf Twitter ein Q&A, bei dem die Fans ihn alles fragen durften. Natürlich durfte da die Frage nach einem Comeback nicht fehlen, und siehe da, der 32-Jährige machte deutlich, dass er ins UFC-Oktagon zurückkehren will. Es wird das dritte Comeback McGregors sein, «ich werde 2021 in der Leichtgewicht-Division kämpfen», schrieb er – und er wird als Erstes gegen Dustin Poirier antreten.

Gegen den US-Amerikaner hatte McGregor 2014 bereits gekämpft und gewonnen. «Ich werde der Welt noch einmal zeigen, wer ich bin und worum es mir geht», schrieb der Ire. Im Januar wird es genau ein Jahr her sein, seit McGregor das letzte Mal im Oktagon stand. Damals besiegte er Donald Cerrone mit Leichtigkeit.

McGregors härtester Gegner

McGregors UFC-Bilanz steht bei zehn Siegen und zwei Niederlagen, insgesamt lautet sein MMA-Kampfrekord 22:4. Neben Nurmagomedow musste sich McGregor in der UFC nur Nate Diaz geschlagen geben. Und ja, Diaz war auch beim Q&A ein Thema. So verriet der Ire, der den Rückkampf gegen Diaz fünf Monate nach der Niederlage für sich entscheiden konnte, dass der US-Amerikaner sein härtester Gegner bisher war. Zu einem dritten Entscheidungskampf ist es trotz «Plangen» der Fans bisher nicht gekommen.

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Sollte es diesen geben, würde McGregor einem seiner großen Ziele etwas näher kommen. Denn der ehemalige Klempner will in drei Jahren Milliardär sein. Ein weiterer Diaz-Kampf würde sicher einige Millionen in die Kassen spülen. McGregors Vermögen wird laut Forbes aktuell auf etwas über 100 Millionen Euro geschätzt. Mit seinen Boxkämpfen gegen Floyd Mayweather und mit seiner eigenen Whiskey-Marke hat er sich bereits eine goldene Nase verdient. Doch McGregor lechzt nach mehr.

(L'essentiel/Adrian Hunziker)

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