ATP-Turnier in Metz

19. September 2017 22:02; Akt: 20.09.2017 17:10 Print

Muller genießt Bonus als «Heimschläfer»

Der Luxemburger Tennis-Crack steigt am Donnerstag in die Moselle Open ein. Im Interview gibt die Nummer 23 der Welt zu, dass er im Sommer Fehler gemacht habe.

storybild

Gilles Muller nimmt bei seinem siebten Antreten in Metz den Turniertitel ins Visier. (Bild: Editpress/Marcel Nickels)

Zum Thema

«L'essentiel»: Was nehmen Sie sich für das Turnier in Metz vor? Gilles Muller: Ich fühle mich ziemlich gut und bin bereit, etwas zu zeigen. Es wäre ein Traum, das Turnier zu gewinnen, aber schon das erste Match wird schwer.

Die Moselle Open sind für Sie etwas Besonderes... Es ist das einzige Turnier, wo ich zuhause schlafen kann. Meine Familie und meine Freunde können zum Zusehen kommen, das ist super.

Wie haben Sie Ihre zwei Turniersiege und den Triumph über Rafael Nadal in Wimbledon verarbeitet? Es war schwer, Erholung zu finden. Es war ein Fehler, so früh nach Wimbledon wieder einzusteigen. Mit 34 ist es wichtig zu wissen, wann man seine Akkus wieder aufladen muss.

Ist es schwieriger geworden, in Luxemburg zu wohnen? Es gab eine kleine Welle der Euphorie. Das ist toll, aber es war schwierig abzuschalten. Als ich mit meinen Kindern Fußballspielen gegangen bin, wurde ich darauf angesprochen. Ich hätte vielleicht ein wenig in Urlaub fahren sollen.

Warum konnten Sie das Turnier in Metz bisher nicht gewinnen? (2015 und 2016 schied Muller im Viertelfinale aus, 2011 im Halbfinale, Anm.) Ich habe jedes Mal gegen einen Spieler verloren, der an diesem Tag besser war als ich. Ljubicic, Tsonga, Simon und Thiem waren alle in den Top Ten. Man braucht eben Erfolgserlebnisse.

Wie schätzen Sie Ihren Gegner Nikolos Bassilaschwili ein? Er haut wild drauf und ist ein bisschen verrückt. Es wird nicht einfach, zumal ich seit sechs Monaten nicht mehr in der Halle gespielt habe.

Welche Ziele haben Sie sich für das Ende der Saison gesteckt? Ich wollte wieder jener Muller sein, der auf Gras und davor so gut gespielt hat. Dieses Jahr war wirklich großartig für mich und ich würde mich wirklich freuen, es mit einem Turniersieg abzuschließen. Warum nicht in Metz?

(Nicolas Martin/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.