Absturz eines Stars

30. September 2020 10:08; Akt: 30.09.2020 10:15 Print

NBA-​​Teambesitzer hilft obdachlosem Ex-​​Spieler

Nach seiner Karriere verlor Delonte West all seine Millionen, lebte auf der Straße. Nun ist er aber in einer Suchtklinik, auch dank seinem ehemaligen Boss.

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Von ganz oben bis ganz nach unten – Delonte West hatte, wovon viele träumen: Er spielte in der NBA, der besten Basketballliga der Welt, Seite an der Seite mit Superstars wie LeBron James und Shaquille O’Neal, verdiente in neun Jahren 16 Millionen Dollar.

Doch Fotos zeigen, dass seine Tage als Star lange vorbei sind: In abgetragenen Kleidern bettelt er mit einem Karton-Schild um Geld. Er lebt auf der Straße, von seinen Millionen scheint nichts mehr übrig zu sein. Bilder, die auch seine ehemaligen Weggefährten nicht kalt ließen.

In Klinik dank Clubbesitzer

Mehrere ehemalige Mitspieler, Trainer und Teambesitzer versuchten, dem abgestürzten Basketballer zu helfen, mit ihm zu sprechen. Einer davon war Mark Cuban, der schwerreiche Eigentümer der Dallas Mavericks, einer der Stationen in Wests NBA-Karriere. Laut TMZ gelang es Cuban, seinen ehemaligen Spieler zu einem Treffen zu überreden.

Anwesend dabei war auch Wests Mutter, die ihren Sohn schon lange zu einem Aufenthalt in einer Suchtklinik bewegen wollte. Mit der Überzeugungskraft und der finanziellen Unterstützung seines ehemaligen Bosses schien dies gelungen zu sein. Wie TMZ berichtete, soll West bereits am Dienstag das Programm in einer Klinik begonnen haben.

Nicht die ersten Bilder seines Absturzes

Die kürzlich erschienenen Bilder sind nicht die ersten, die Wests Absturz aufzeigen. Bereits 2016 tauchten Fotos auf, die ihn stark zugedröhnt zeigten. Ein Fan berichtete, dass er ihn gefragt habe, ob er West sei. «Das war ich mal», habe er geantwortet. «Aber das ist nicht mehr mein Leben.»

Bereits 2008 wurde bei ihm eine bipolare Störung diagnostiziert. Er ließ sich deswegen aber nie helfen. Schon während seiner aktiven Karriere hatte der heute 37-Jährige Probleme: Illegaler Waffenbesitz, Streitigkeiten mit Teamkollegen und Geldnot. Diese war so groß, dass er während des Lockouts 2011 in einem Möbelladen arbeiten musste.

(L'essentiel/Etienne Sticher)

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