Sparmassnahme

25. September 2020 20:21; Akt: 25.09.2020 20:29 Print

Olympia-​​Planer sparen beim Budget für Tokio-​​Spiele

Die wegen Corona auf das nächste Jahr verlegten olympischen Spiele sollen günstiger werden. Dafür kürzen die Macher Ausgaben für Werbung und zeremoniellen Pomp.

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Die Pressekonferenz der Olympia-Planer fand teilweise per Videoschalte statt. (Bild: DPA/Rodrigo Reyes Marin)

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Mit vorerst rund 50 Maßnahmen wollen die Olympia-Planer von Tokio die Kosten für die verlegten Sommerspiele reduzieren. «Wir werden hier nicht haltmachen, sondern weiter jeden Stein umdrehen», sagte IOC-Vizepräsident John Coates am Freitag nach zweitägigen Beratungen der Koordinierungskommission für die Spiele in Japan. «Wir werden ein wichtiges Erbe hinterlassen. Das Tokio-Modell wird eine Blaupause für künftige Olympische Spiele sein.»

So soll die Zahl der Olympia-Beteiligten um zehn bis 15 Prozent verringert werden, das gilt aber nicht für die Athleten. Transportmaßnahmen sollen verschlankt werden, der Aufwand für Werbung und zeremoniellen Pomp werde ebenfalls gekürzt, sagte Yoshiro Mori, der Präsident des Organisationskomitees. Die konkrete Höhe der Einsparungen sei aber noch unklar, weil die Details noch ausgearbeitet werden müssten.

IOC weist Kritik zurück

Kritik am Umfang der beschlossenen Maßnahmen wies das Internationale Olympische Komitee zurück. «Manchmal sehen die Maßnahmen klein aus, aber bewirken erhebliche Einsparungen», sagte IOC-Olympiadirektor Christophe Dubi. «Wir schauen von Arena zu Arena, Sport für Sport, drehen jeden Stein um. Die Anstrengungen sind schon enorm, und sie gehen weiter», fügte Dubi hinzu.

Wegen der Corona-Pandemie waren die Sommerspiele und die Paralympics um ein Jahr auf 2021 verschoben worden. Eine Taskforce entwickelt derzeit verschiedene Szenarien für eine mögliche Veranstaltung der Sommerspiele unter Corona-Bedingungen. Ergebnisse sollen bis Jahresende vorliegen.

(L'essentiel/DPA)

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