Vendée Globe

15. Januar 2021 16:05; Akt: 15.01.2021 16:06 Print

Weltumsegler Herrmann auf Sicht mit Konkurrenz

Dass Weltumsegler Boris Hermann nach mehr als zwei Monaten auf See zu den Führenden aufschließt scheint für ihn aufregend, aber nicht unbedingt vorrangig.

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Nach mehr als zwei Monaten auf See freut sich Weltumsegler Herrmann wieder auf seine Familie und ein richtiges Bett. (Bild: DPA/Boris Herrmann/Team-Malizia.com)

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Der Hamburger Weltumsegler Boris Herrmann ist am 68. Tag der Vendée Globe auf Platz drei vorgerückt. Mit der schnellsten Bootsgeschwindigkeit in den Top Ten attackiert der 39 Jahre alte Skipper der «Seaexplorer - Yacht Club de Monaco» die vor ihm platzierten Franzosen Charlie Dalin («Apivia») und Louis Burton («Bureau Vallée 2»).

«Eine Siegchance besteht definitiv. Das ist aufregend, aber ich will mich davon nicht ablenken lassen und segle mein Boot wie im Training geübt», sagte Herrmann. Die führende Gruppe der Vendée-Globe-Flotte segelte am Freitagmorgen rund 200 Seemeilen entfernt von der brasilianischen Küste dem Äquator entgegen, den sie am Wochenende kreuzen will. «Es ist bei 30 Grad unter Deck so heiß, dass ich kaum schlafen kann. Die Bedingungen sind fordernd. Es gehen harte Schläge durch Boot und Körper. Meine ganze Aufmerksamkeit gilt meinem Schiff», schilderte er.

In Herrmann nimmt erstmals ein deutscher Skipper an der Weltumrundung teil. Die bisherigen acht Auflagen der Vendée Globe hatten ausschließlich französische Skipper gewonnen. Nach mehr als zwei Monaten auf See werden die schnellsten Boote der 9. Auflage des Meeres-Marathons zwischen dem 27. und 30. Januar im Start- und Zielhafen Les Sables-d'Olonne erwartet. «Ich freue mich aufs Ankommen, darauf Menschen und meine Familie zu sehen und endlich mal wieder in einem richtigen Bett zu schlafen.»

(L'essentiel/dpa)

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