Computerspiel-Turniere

26. November 2018 12:35; Akt: 26.11.2018 12:43 Print

Wie hält es Luxemburg mit dem eSport?

LUXEMBURG – Online-Videospiele erfreuen sich auch in Luxemburg wachsender Beliebtheit. Doch auf eine offizielle Anerkennung müssen eSportler noch warten.

storybild

Die Turniere der Computerspieler sind ein Publikumsmagnet, wie man vergangenen September bei der Gaming LXG in Mondorf beobachten konnte. (Bild: Editpress/Claude Lenert)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Videospiel-Wettbewerbe («eSport») spüren seit einigen Jahren starken Aufwind, vor allem in Asien, aber auch in Europa rücken die eSportler immer mehr ins Rampenlicht. Das Finale der WM im Strategiespiel «League of Legends» in Südkorea verfolgten kürzlich weltweit 205 Millionen Menschen vor dem Bildschirm.

Auch in Luxemburg ist der eSport im Kommen. «Es gab in diesem Bereich ein starkes Wachstum, der eSport hat sich mittlerweile ein eigenes Ökosystem geschaffen», sagt Sportminister Romain Schneider in einer parlamentarischen Antwort an Taina Bofferding (beide LSAP). Die Gründung eines eigenen Verbands sei jedoch vorerst nicht geplant.

Ist Zocken ein gesunder Lebensstil?

Schneider verfolgt jedoch die europäischen Diskussionen zu dem Thema. «Ob eSport als Sport im Sinne einer körperlichen Betätigung oder als sportlicher Wettkampf angesehen werden soll, sind Fragen, die gelöst werden müssen», so der Sportminister. Die Aufgabe seines Ressorts sei es, «körperliche und sportliche Aktivität» sowie einen «gesunden Lebensstil» zu fördern. Ob das Zocken und Hocken vor dem Bildschirm die Gesundheit fördert, darf zumindest angezweifelt werden.

Luxemburg werde sich aber den Entscheidungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) anschließen, das sich derzeit mit dem Thema «Olympische Computer-Spiele» befasst. Allerdings muss zuerst eine Organisation gegründet werden, die Regeln vorschlägt und die Einhaltung der IOC-Kriterien garantieren kann, betont Schneider.

(L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • eSportler am 28.11.2018 09:47 Report Diesen Beitrag melden

    iiiiiiiiiiiiiiiiiieh Sport!

  • Nico U. am 26.11.2018 13:36 Report Diesen Beitrag melden

    also muss man das beim Schach auch nochmal prüfen ob es ein Sport ist oder was?

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • eSportler am 28.11.2018 09:47 Report Diesen Beitrag melden

    iiiiiiiiiiiiiiiiiieh Sport!

  • Nico U. am 26.11.2018 13:36 Report Diesen Beitrag melden

    also muss man das beim Schach auch nochmal prüfen ob es ein Sport ist oder was?

    • Kreckelneckel am 27.11.2018 07:01 Report Diesen Beitrag melden

      Ass Billard oder Snooker net och een Sport ? Oder Keelen an Bowling ? All déi "Sportarten" sinn éischter geschecklech wéi sportlech.

    einklappen einklappen