Europa League

16. August 2018 21:55; Akt: 16.08.2018 22:08 Print

F91 spielt 2:2 — und schafft Historisches

LUXEMBURG — F91 Düdelingen hat die Sensation geschafft. Das Team von Trainer Dino Toppmöller wirft den polnischen Meister aus dem Europacup.

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Der harte Kampf hat sich gelohnt!

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Im Stade Josy Barthel war am Donnerstagabend alles angerichtet für eine denkwürdige Nacht im Europapokal. Die Mission für F91 Düdelingen war klar: Ein Sieg, ein Remis oder sogar eine 0:1-Niederlage im Rückspiel gegen Legia Warschau würden reichen, um Historisches zu schaffen und als erste Luxemburger Mannschaft überhaupt in die Playoffs der Qualifikation zur Fußball-Europa-League einzuziehen. Nach dem sensationellen 2:1-Erfolg beim polnischen Meister vor einer Woche wollte F91 auch zu Hause einen starken Auftritt abliefern.

Und das sollte zunächst gelingen, denn Düdelingen schockte die Gäste früh. Nach einem langen Ball aus der eigenen Abwehr hatte David Turpel auf der linken Außenbahn den Blick für den mitgelaufenen Patrick Stumpf. Der stand im Zentrum völlig blank und netzte mühelos zum 1:0 ein (8.). Warschau wurde erstmals nach 14 Minuten gefährlich, als Cafú einen Flachschuss von der Strafraumgrenze knapp daneben setzte. Dass F91 bis dahin in allen Belangen das bessere Team war, zahlte sich schon drei Minuten später aus: Stelvio Da Cruz zog nach einem schnellen Konter und einem Doppelpass mit Stolz aus 16 Metern trocken ab - das 2:0. Warschau, das wenige Tage zuvor mit Ricardo Sa Pinto einen neuen Trainer verpflichtet hatte, konnte bis dahin bestenfalls Halbchancen vorweisen. Dann stellte F91 allerdings seine Offensivbemühungen etwas ein und überließ den Gästen zu viel Raum. Ein Angriff über die rechte Seite der Warschauer brachte den Anschluss: José Kanté stand in der Mitte goldrichtig (33.). Kurz vor der Pause dann aber noch fast das 3:1, als eine Freistoß-Flanke von Marc-André Kruska von der Legia-Abwehr unsauber geklärt wurde und am Pfosten landete.

Düdelingen trifft auf Cluj

Der Luxemburger Legia-Legionär Chris Philipps wurde zur Beginn der zweiten Halbzeit durch Sebastian Szymanski ersetzt. Den Warschauern war nun anzumerken, dass sie das Ruder noch herumreißen wollten. Legia war nicht wiederzuerkennen und machte viel Druck auf das Tor von Jonathan Joubert. Die Defensive von F91-Trainer Dino Tippmöller hatte nun ihre liebe Mühe und Legia erzielte folgerichtig den Ausgleich. Wieder war es Kanté (85.), der Joubert bezwang. Nun war das große Zittern angesagt. Düdelingen brachte das 2:2 letztendlich aber über die Zeit.

In den Playoffs, der letzten Runde vor der Gruppenphase, bekommt es Düdelingen mit CFR Cluj aus Rumänien zu tun. Der Verein, der vor einigen Jahren in der Champions League spielte, setzte sich in beiden Spielen gegen Alashkert durch.

(Sebastian Weisbrodt/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • sputnik am 17.08.2018 07:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Historisch und verdient ist dieses fussballmärchen, nur einen faden und traurigen Beigeschmack hat dieses Märchen, und zwar, die erbärmliche armselige Kulisse, einfach lächerlich und traurig , der , die dieses zu Verantworten haben, schämt euch. Hätte ein toller Fußballabend werden können den ihr versaut habt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • sputnik am 17.08.2018 07:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Historisch und verdient ist dieses fussballmärchen, nur einen faden und traurigen Beigeschmack hat dieses Märchen, und zwar, die erbärmliche armselige Kulisse, einfach lächerlich und traurig , der , die dieses zu Verantworten haben, schämt euch. Hätte ein toller Fußballabend werden können den ihr versaut habt.